Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Rheinfrachten fallen. Heizölpreise sind tiefer als gestern

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die Frachten sinken zum Wochenbeginn aufgrund der gestiegenen Wasserpegel und der schwachen Nachfrage nach Frachtraum. Es wird erwartet, dass der Rheinpegel in den kommenden Tagen, aufgrund der gemeldeten Niederschläge stark ansteigen wird.

Die Preise für Brent-Rohöl schlossen am Freitag wenig verändert bei unter 79 Dollar je Barrel. Unter dem Strich bleibt für die letzte Woche jedoch ein dickes Minus von acht Prozent. Der Barrel bleibt weiterhin unter der 80-Dollar-Grenze. Im Vergleich zum Vortag sanken sind die Gasoil-Preise. Der Dollarkurs ist auch tiefer als letzte Woche. Man kann demnach den heutigen Tag als gutes Einkaufsfenster nutzen.

In der ersten Januarwoche wurde ein Teil der Colonial-Pipeline in den USA vorübergehend stillgelegt. Die Pipeline wurde mittlerweile wieder in Betrieb genommen und transportiert nun täglich wieder 885.000 Barrel Diesel, Heizöl, Benzin und Kerosin an die US-Ostküste.

Zudem hat Saudi-Arabien bekannt gegeben, dass es die Ölangebotspreise für Februar leicht senken wird, insbesondere für Lieferungen in die EU. In den letzten Monaten hat das Land jedoch versucht, die Rohölpreise auf einem stabilen Niveau zu halten. Die OPEC-Partner sind besorgt, dass der Rohölpreis auf 60 US-Dollar pro Barrel sinken könnte, während das Preisziel der OPEC mindestens 90 US-Dollar pro Barrel beträgt.


Zur Newsübersicht