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Mit der Moveri-Karte an über 100 bp Stationen tanken!

Die Moveri-Tankkarte wird an der Tanksäule eingeführt

Ab sofort können Sie mit Ihrer Moveri-Karte an über 100 bp Stationen tanken – in Kürze werden es noch mehr sein. Mit Ruedi Rüssel, Miniprix und bp bieten wir Ihnen mit über 670 Stationen das grösste Tankstellennetz in der Schweiz an.

Im Tankstellenfinder sehen Sie immer aktuell, welche bp Standort schon dabei sind.

Sie haben noch keine Moveri-Karte? Dann beantragen Sie hier ganz einfach Ihre kostenlose Tankkarte.

Wir freuen uns, Sie an einer unserer Tankstelle zu begrüssen.

Schlüsselübergabe bei Moveri AG

Unser langjähriger Geschäftsführer Christoph Lötscher, hat sich entschieden kürzer zu treten und übergibt die Leitung der Moveri AG per 1. Juli 2022 an Matthias Hübscher.

Christoph Lötscher leitete zuerst sehr erfolgreich die Tankstellenabteilung der Oel-Pool AG bevor diese 2015 in die Tochterfirma Moveri AG überführt wurde. Christoph Lötscher trug massgeblich dazu bei, dass die Moveri AG heute die grösste Tankstellennetzbetreiberin der Schweiz ist. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Tankstellenpartner, schätzen sein ausgeprägtes Fachwissen und seine umgängliche und menschliche Art sehr. Wir bedanken uns bei Christoph Lötscher für seine herausragenden Leistungen über all die Jahre. Auch in Zukunft wird Christoph Lötscher der Volare Group AG (Holdinggesellschaft) mit seinem Know-how zur Seite stehen. Er wird in reduziertem Umfang einige Projekte innerhalb der Firmengruppe begleiten – wir freuen uns, dass wir weiterhin auf seine grosse Erfahrung zählen dürfen.

Matthias Hübscher übernimmt die Nachfolge von Christoph Lötscher und wir freuen uns, dass wir innerhalb der Volare Group einen kompetenten Nachfolger gefunden haben. Matthias Hübscher arbeitet seit 2009 bei der Oel-Pool AG. Während 3 Jahren leitete er die Tochtergesellschaft Oel-Hauser AG in Wädenswil, wechselte dann zu Oel-Pool AG und verantwortete während 5 Jahren als Geschäftsführer das Detailgeschäft (Brenn- und Treibstoffe) der Oel-Pool AG. In den letzten 1.5 Jahren war Matthias Hübscher als Projektleiter für die Oel-Pool AG tätig und verantwortete hauptsächlich die Akquisition und Integration des bp Tankstellengeschäfts in der Schweiz.

Wir wünschen Matthias Hübscher am 1. Juli 2022 einen guten Start und viel Freude bei seiner neuen Tätigkeit als Geschäftsführer der Moveri AG.

Ab dem 4. April tanken Sie mit der Moveri-Karte auch an 50 bp Stationen

Die Moveri-Tankkarte wird an der Tanksäule eingeführt

Mit der Moveri-Karte können Sie jetzt an noch mehr Standorten tanken, denn ab heute gilt diese auch an rund 50 bp Tankstellen. Und es werden noch mehr! Im Tankstellenfinder sehen Sie immer aktuell, welche bp Standorte schon dabei sind und mit Ruedi Rüssel und Miniprix bald das grösste Tankstellennetz der Schweiz mit über 670 Standorten bilden.

Sie haben noch keine Moveri-Karte? Dann bestellen Sie sie ganz einfach hier.

Wir freuen uns, Sie an einer unseren Tankstellen begrüssen zu dürfen.

Übernahme des bp Tankstellennetzes

Am 01. April 2022, übernehmen die Oel-Pool AG und die dazugehörige Tochtergesellschaft Moveri AG, offiziell das bp Tankstellennetz sowie die Versorgungsstruktur von bp in der Schweiz. Dieser Meilenstein ist ein strategischer Schritt für uns auf dem Weg, zukünftig ein attraktiver Partner für flüssige Energieträger bei Wärme und Mobilität zu sein.

Die Moveri AG betreibt über 330 Ruedi-Rüssel- und Miniprix-Tankstellen, dazu weitere 200 Tankstellen als Lizenznehmer unter der Marke bp und Shell und mit dieser Übernahme, kommen nochmals 200 Tankstellen der bp mit dazu. Somit umfasst unser Angebot ab sofort über 700 Tankstellen, 150 Shops und rund 80 Möglichkeiten, das Auto zu waschen.

Trotz einem rückläufigen Treib- und Brennstoffmarkt sind Zusammenschlüsse mit daraus resultierenden Synergien die logische Folge: Mit der Übernahme des Schweizer bp Tankstellennetzes und unserer dynamischen Unternehmenskultur sind die Oel-Pool AG und Moveri AG sehr gut aufgestellt und verfügen über genügend Mittel, die Zukunft des Schweizer Energiemarktes zu gestalten. Dazu wollen wir auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und so bald wie möglich innovative Treib- und Brennstoffe anbieten, wie z.B. synthetische oder Bio-Treib- und Brennstoffe. Denn wir wollen und werden Teil der Energiewende sein.

Wir freuen uns auf die Zukunft und wünschen Ihnen viel Freude an unseren Tankstellen.

 

Copyright Foto: Stefano Schröter

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Verstärkte Knappheitssorgen

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Nachdem gestern die Meldung von der russischen Agentur Ria Novosti kam, dass die Lieferungen von russischem Öl durch den südlichen Zweig des Druschba-Pipelinesystem nach Tschechien, Slowakei und Ungarn wegen Zahlungsschwierigkeiten eingestellt seien, zogen die Preise erneut an. Am 4. August wurden die Öllieferungen über das Gebiet der Ukraine gestoppt. Der Konzern leistete am 22. Juli die Zahlung, das Geld sei jedoch am 28. Juli wieder retourniert worden, weil sie nicht durchgegangen sei. Der nördliche Zweig der Pipeline versorgt Polen und Deutschland. Die Lieferungen werden jedoch dort „wie gewohnt“ fortgesetzt, da die Pipeline nicht durch die Ukraine sondern durch Belarus verläuft. Für weiteren Auftrieb an der Börse sorgte der fortgesetzte Ausfall der Förderung auf dem Kashagan-Ölfeld in Kasachstan.

Auch die Rheinfrachten sind gestern um weitere 15 Franken pro Tonne angestiegen. Somit haben sie sich innerhalb eines Monats mehr als verfünffacht. Obwohl sich die Situation an der Börse verbessert hat, kompensieren die Rheinfrachten dies wieder. Auch sieht es für die kommenden Tage nicht besser aus, da kein starker Regen (über mehrere Tage) vorhergesagt wird. Laut den Rheinpegelprognosen wird der Rheinpegel bis Ende Woche auf ca. 43cm fallen. Dies wird zur Schliessung des Oberrheins führen. Im Moment können die Schiffe nur ca. 25-35 Prozent der Maximalkapazität laden, da sie ansonsten einen zu grossen Tiefgang hätten.

Börsendaten 10.08.2022 um 09:04 Uhr

ICE-Gasoil AUG: 985.50

ICE-Brent OKT: 95.68

NY-Rohöl WTI SEP: 89.73

US-Dollar/CHF: 0.9521

Rheinfracht nach Basel: CHF 260.25

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Versorgungslage spitzt sich immer weiter zu

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Heute Morgen starten die Preise auf ca. dem gleichen Niveau wie gestern. An der Börse hat sich die Situation seit einiger Zeit verbessert, jedoch wird dies durch die hohen Rheinfrachten wieder vollumfänglich kompensiert. Der Rheinpegel ist seit den letzten Wochen massiv gesunken. Dadurch können Schiffe nicht mehr voll beladen werden und somit weniger importieren. Leider werden auch keine stärkeren Niederschläge in den kommenden Tagen erwartet. Das Risiko steigt somit, dass der Oberrhein geschlossen wird und die Schweiz keine Brenn- sowie Treibstoffe mehr via Schiff importieren kann. Auch fällt jeder zweite Blockzug, welcher von Deutschland in die Schweiz kommen sollte, aus. Dazu kommt der Lockführer Mangel. Die Versorgungssicherheit der Schweiz ist im Moment daher ungewiss, weshalb auch ein Teil der Ölreserven freigegeben wurde.

Bei den Atomverhandlungen zwischen dem Iran und den USA konnten grössere Fortschritte gemacht werden. Spekulationen zufolge könnte eine baldige Vereinbarung über die Wiederaufnahme des Atomabkommens von 2015 erfolgen. Durch das könnten die Ölsanktionen gegen Teheran aufgehoben werden und ca. 1,3 Millionen Barrel am Tag aus dem Iran wieder in den Markt fliessen.

Börsendaten 09.08.2022 um 09:35h

ICE-Gasoil AUG: 958.50

ICE-Brent OKT: 95.82

NY-Rohöl WTI SEP: 89.93

US-Dollar/CHF: 0.9544

Rheinfracht nach Basel: CHF 245.00

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Weiterhin kein Regen in Sicht

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Wie es aussieht, ist in den nächsten zwei Wochen oder sogar bis Ende August nicht mit grossem Niederschlag zu rechnen. Somit wird der Rheinpegel weiterhin zu tief bleiben. Wenn der Pegelstand noch mehr sinkt und der Oberrhein geschlossen wird, werden Lieferungen mit Heizöl, Diesel und Benzin per Schiff nicht mehr möglich sein. Die Rheinfracht nach Basel bleibt dadurch teuer. Im Moment fällt auch jeder zweite Bahnzug aus, welcher von Deutschland in die Schweiz kommen sollte. Die höchste Priorität hat die eigene Versorgung der Kohlenkraftwerke mit der deutschen Bahn. Dazu kommt auch noch ein Mangel an Lokführern.

Es ist auch zu beachten, dass die Heizölpreise vor allem durch die Versorgungsunsicherheit auf hohem Niveau bleiben, auch wenn die Börse seit einer Woche eigentlich einen Trend zu sinkenden Heizölpreisen zeigt. Wir empfehlen weiterhin, prompte Einkäufe zu tätigen und nicht auf Oktober oder später abzuwarten, da die Lage im Winter durch das Thema Energiesparen kaum besser werden wird.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Produktionssteigerung oder Rundungsfehler?

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Blendet man die Angebotsproblematik aus und betrachtet die ganze Situation aus der Vogelperspektive, sieht man einige globale Brandherde, welche schnell zu einem Flächenbrand führen können. Sie Situation in Taiwan ist deutlich angespannt. Was bei einem Kriegsbeginn passiert, hat sich durch die Ukraine tief in unser Gedächtnis gebrannt. Ebenfalls was dies für die Börse und die Ölpreise bedeutet.

Das Meeting der OPEC von Vorgestern Mittwoch ist ebenfalls sehr bescheiden ausgefallen. Sind das nun Produktionssteigerungen oder nur Rundungsfehler? Die von der OPEC und ihren Partnern beschlossene Anhebung der Produktionsziele sieht bei Betrachtung der für die einzelnen Produzenten vorgesehenen Steigerungen eher nach Letzterem aus. So wollen beispielsweise die Vereinigten Arabischen Emirate die eigenen Fördermengen im September im Vergleich zum für August vorgesehenen Produktionsniveau gerade einmal um 7.000 B/T steigern, während Saudi-Arabien im September 26.000 B/T mehr fördern würde, als für August veranschlagt.

Es sieht so aus, als würde sich die OPEC+ den Aufrufen widersetzen, die Produktion zu steigern, weil die Aussichten für die Rohölnachfrage weiter gesenkt werden. Ein bisschen Politik dürfte vielleicht auch noch in die Entscheidung mit eingespielt haben, angesichts der Tatsache, dass Russland der wichtigste nicht-OPEC-Produzent der OPEC+ ist und die Aufrufe vor allem aus den USA kamen.

Aber auch wenn die Steigerung grosszügiger ausgefallen wäre, käme noch immer nicht genug Öl in die Schweiz, solange sich die Situation auf dem Rhein nicht entspannt. Die Rheinfrachten sind weiterhin bei über 220 Franken pro Tonne und die Schiffe können maximal ein Drittel ihrer Kapazität laden. Jeder zweite Blockzug fällt aus. Gewisse Produkte sind in einzelnen Lägern nicht mehr verfügbar. Solange es nicht grosszügig zu regnen beginnt, ist auch keine Besserung in Sicht.

Börsendaten 05.08.2022 um 07:45h

ICE-Gasoil AUG: 1000.25

ICE-Brent OKT: 94.70

NY-Rohöl WTI SEP: 89.22

US-Dollar/CHF: 0.9564

Rheinfracht nach Basel: CHF 220.00

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Keine Entspannung in Sicht

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

An der gestrigen OPEC Sitzung wurde eine Erhöhung der Produktion um 100.000 Barrel pro Tag beschlossen.  US-Präsident Biden hatte bereits im Vorfeld Saudi Arabien in die Pflicht genommen und unter Druck gesetzt, die Fördermengen zu steigern. Es wird aber spekuliert, dass Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate nur noch begrenzt Reservekapazitäten haben, um Ihre Förderung zu erhöhen – Aktuell fördern die meisten OPEC Mitglieder unter Ihren Quoten.

Weitere Faktoren, welche uns in den nächsten Wochen beschäftigen werden:

Der Rheinpegel sinkt weiter. Es geht nicht mehr lange, bis der Rhein für die Schifffahrt bis Basel geschlossen wird. August sind aktuell keine ergiebigen Niederschläge in Sicht. Rheinfrachten werden weiter steigen.

Versorgung auf der Schiene sieht leider nicht besser aus. Es fallen Züge aus, da in Deutschland zu wenige Lokführer verfügbar sind. Vor allem werden diese prioritär für die Versorgung von Kohlekraftwerken in Deutschland eingesetzt. Man geht davon aus, dass jeder zweite Blockzug Richtung Schweiz ausfällt.

Für Spannung sorgte auch das Säbelrasseln China/Taiwan nach dem Besuch von Nancy Pelosi. Spitzt sich die Situation in Richtung neuer Krieg zu?

Herbst ist noch nicht da und es wird hektisch. Die Preise haben wenig Luft für Entspannung nach unten und auch die Versorgung wird immer mehr zu einem Drahtseilakt. Wer den Winterbedarf noch nicht gedeckt hat, der sollte dies in den nächsten Tagen nachholen. Den Preis müssen wir ausblenden und auf die Karte Sicherheit setzten.

Börsendaten 04.08.2022 um 07:45h

ICE-Gasoil AUG: 1025.25

ICE-Brent OKT: 96.74

NY-Rohöl WTI SEP: 90.71

US-Dollar/CHF: 0.9778

Rheinfracht nach Basel: CHF 235.00

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Keine Neuigkeiten

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Aktuell ist es schwierig, diversifizierte Berichte mit Hand und Fuss zu verfassen, wenn man sich nicht jeden Tag wiederholen möchte. Auf dem Markt gibt es keine nennenswerten News. Die heutige OPEC Sitzung wird eventuell neue Inputs liefern.

Die Situation in der Schweiz ist weiterhin angespannt. Die Frachten auf dem Rhein haben sich innert einem Monat von Fr. 30 auf über Fr. 180 versechsfacht! Trotz diesen sehr hohen Frachten ist es fast unmöglich, den notwendigen Schiffsraum zu finden. Die Nachfrage Rhein auf- und abwärts ist zu gross und das Angebot zu klein. Es ist nicht auszuschliessen, dass bei diesen bereits extrem tiefen Wasserständen und der weiter anhaltenden Trockenheit die Schifffahrt auf dem Oberrhein bis nach Basel teilweise ganz eingestellt werden muss, bis wieder ausreichend Niederschläge kommen. Die heute nur noch erlaubten Doppelhüllenschiffe haben bereits durch ihr Leergewicht einen zu tiefen Tiefgang.

Da wir nicht wissen wie sich die Situation entwickelt – einerseits meteorologisch – anderseits fundamental und politisch, bleibt die hohe Unsicherheit und Volatilität weiterhin bestehen. Die Empfehlung, die Tanks vor dem Herbst/Winter zu füllen, möchten wir hier nochmals mit Nachdruck an den Mann/die Frau bringen.

Börsendaten 03.08.2022 um 07:45h

ICE-Gasoil AUG: 1020.00

ICE-Brent OKT: 100.51

NY-Rohöl WTI SEP: 94.41

US-Dollar/CHF: 0.9556

Rheinfracht nach Basel: CHF 180.00

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Langes Wochenende brachte keine Entspannung

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die Schweiz feierte gestern Geburtstag. Während wir das verlängerte Wochenende geniessen konnten, waren die internationalen Märkte normal geöffnet. Die Bullen schliefen aus und liessen den Bären gestern freie Hand. Die Preise kommen heute Morgen etwas tiefer als gestern bei Kursausgabe.

Dominierendes Thema werden im Inland diese Woche wieder die Rheinfrachten sein. Der Wetterbericht kündigt die nächste Hitzewelle und Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke an. Aktuell bezahlt man über Fr. 180 pro Tonne via Rheinweg.

Der neue OPEC-Generalsekretär Haitham al-Ghais, der am 3. August seine erste OPEC+-Sitzung leiten wird, hat sich in einem Zeitungsinterview zur Preispolitik der OPEC und zu Russlands Mitgliedschaft im Bündnis geäußert. Diese bezeichnete er als für den Erfolg des Abkommens von entscheidender Wichtigkeit. Die OPEC stehe nicht in Konkurrenz zu Russland, das ein grosser, wichtiger und äußerst einflussreicher Akteur auf der Weltkarte der Energie sei. Den Zustand des aktuellen Ölmarktes bezeichnete der neue Generalsekretär als „sehr volatil und turbulent“. Auf die Frage nach den Faktoren, die die Ölpreise bis zum Jahresende beeinflussen werden, antwortete al-Ghais: "Meiner Ansicht nach wird der wichtigste Faktor der anhaltende Mangel an Investitionen in den Bereichen Bohrung, Exploration und Produktion sein. Das wird die Preise nach oben treiben, aber wir können nicht sagen, welches Niveau sie erreichen werden".

Börsendaten 02.08.2022 um 08:00h

ICE-Gasoil AUG: 1026.25

ICE-Brent OKT: 98.95

NY-Rohöl WTI SEP: 93.05

US-Dollar/CHF: 0.9505

Rheinfracht nach Basel: CHF 180.00

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Hoffen auf Petrus den Wettergott

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Der Ölmarkt schwankt weiter inmitten globaler Krisen und geografischen Herausforderungen. Mittendrin die Unsicherheit der Kunden und Händler welches nun die richtige Strategie ist. War der Tenor die letzten Monate eher verhalten abzuwarten und auf tiefere Preise zu hoffen, werden nun grosse Mengen angefragt und umgesetzt. Die Kapazitäten wie auch die Verfügbarkeiten sind bekanntlich begrenzt. Die hohen Preise stützen diese Aussage mit Nachdruck

Ein wichtiger Faktor in der kommenden Woche dürfte das nächste OPEC+ Treffen werden. Die 23 Mitglieder kommen erneut zusammen, um über die Förderstrategie im September abzustimmen. Offiziell läuft das Förderabkommen, welches 2020 wegen der Corona-Einbrüche geschlossen wurde, im September aus. Allerdings ist eine Zusammenarbeit der Bündnispartner darüber hinaus sehr wahrscheinlich.

Jedoch sind die OPEC+ Mitglieder dann nicht mehr an Quoten gebunden und könnten zumindest theoretisch ihre Ölhähne wieder weiter aufdrehen. Praktisch haben allerdings die wenigsten Länder der Allianz noch Kapazitäten, ihre Produktion signifikant zu steigern.

Eine eventuell gesteigerte Produktion nützt jedoch nichts, wenn wir die Ware durch den tiefen Rhein-Pegel nicht in die Schweiz bekommen. Wir hoffen also weiter auf Regen, damit die Schiffe wieder ihre volle Kapazität transportieren können. Nur dann wird sich die Lage ein wenig beruhigen.

Börsendaten 29.07.2022 um 08:30h

ICE-Gasoil AUG: 1092.50

ICE-Brent SEP: 107.02

NY-Rohöl WTI SEP: 96.92

US-Dollar/CHF: 0.9510

Rheinfracht nach Basel: CHF 172.00

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: US-Lagerbestände im Fokus

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

An der Nachrichtenfront keine Neuigkeiten. Versorgungssituation ist immer noch sehr schwierig und eine Lösung ist nicht in Sicht.

Die Veröffentlichung der Lagerzahlen in Amerika haben die Preise von gestern auf heute ansteigen lassen. Erwartet wurde ein Minus von 1,0 Mio Barrel im Rohöl effektiv war das Minus bei 4,5 Mio Barrel.

Bei den Benzinständen sieht die Lage nicht rosiger aus. Im Vergleich zur letzten Woche wurde ein Minus von 0.9 erwartet, veröffentlicht wurde nun ein Minus von 3,3 Mio. Barrel. Die Zahlen der US-Ölbestände geben den Bullen Rückenwind.

Die Spannungsfelder zwischen knapper Angebotslage und die Rezessionsängste bleiben weiterhin bestehen.

Börsendaten 28.07.2022 um 08:18h

ICE-Gasoil AUG: 1112.50

ICE-Brent SEP: 107.63

NY-Rohöl WTI SEP: 98.63

US-Dollar/CHF: 0.9589

Rheinfracht nach Basel: CHF 170.00

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Trotz Regen keine Entspannung der Situation

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Auch der gestrige Regen brachte keine Entspannung in der Rheinpegel-Krise. Der aktuelle Pegelstand in Kaub (Basel) beträgt keine 75 Zentimeter. Die Frachten sprengen jeden Tag neue Rekorde und koppeln die Inlandpreise für die Endkonsumenten vollends von der Börse ab.

Die Transportschiffe am Rheinhafen können momentan nur noch sehr geringe Mengen an Öl laden, wodurch die Transportkosten weiter ansteigen. Diese Aufschläge wirken sich mittlerweile deutlich spürbar auf die Schweizer Brenn- und Treibstoffpreise aus.

Die Kleinverbraucher und Grosskunden welche „lieber noch ein wenig abwarten, bis die Situation sich ein wenig entspannt“ sind die leidtragenden. „Im Sommer sind die Preise immer tiefer“ – Diesen Spruch hörten wir oft täglich in den vergangenen Monaten.

Leider unterliegen die Preise nicht mehr saisonalen Schwankungen, sondern werden durch das Weltgeschehen, den Börsenkurs, wie durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Was sicher ist: Abwarten und auf tiefere Preise hoffen ist eine Lotterie. Zu weit ist die globale Energiekrise fortgeschritten.

Bei ihrer Sondersitzung in Brüssel haben die EU-Energieminister am gestrigen Dienstag den Notfallplan Gas der Kommission unterzeichnet. Dies teilte die tschechische EU-Präsidentschaft über Twitter mit. Der Notfallplan sieht vor, dass die Länder des Bündnisses in den kommenden Monaten ihren Gasverbrauch senken, um im Falle eines vollständigen Erdgas-Lieferstopps von Russland vorbereitet zu sein. Tritt dieser Fall ein, wären Einsparungen im Umfang von 15 Prozent verpflichtend. Ausnahmen sind jedoch in einzelnen Fällen möglich. Sollte der Fall tatsächlich eintreten, würde die Nachfrage nach Heizöl als Ersatzstoff nochmals drastisch steigen.

Unsere Empfehlung: Füllen Sie Ihren Tank auf und warten Sie nicht bis zum letzten Tropfen.

Börsendaten 27.07.2022 um 08:15h

ICE-Gasoil AUG: 1066.375

ICE-Brent SEP: 104.99

NY-Rohöl WTI SEP: 95.78

US-Dollar/CHF: 0.9615

Rheinfracht nach Basel: CHF 165.00

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