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Nez Rouge bringt Sie während der Adventszeit sicher nach Hause

Wir sind stolz darauf als neuer Sponsor der Sektionen «Nez Rouge Bern und Zürich» einen Beitrag zum verantwortlichen Verhalten bei verminderter Fahrtüchtigkeit zu leisten. Für uns gehören Mobilität und Verkehrssicherheit zusammen.

Als grössten Tankstellenanbieter mit über 700 Stationen in der Schweiz und Liechtenstein, tragen wir als Marktführer ein Vorbildfunktion für die Gesellschaft. Deswegen freuen wir uns umso mehr, Nez Rouge zu unterstützen.

Nez Rouge ist eine von und für die Bürgerinnen und Bürger organisierte nationale Präventionsmassnahme zur Unfallverhütung. Seit 1990 haben bereits über 490`000 Nutzer vom sicheren Heimfahrdienst während der Adventszeit profitiert.

Erste Ruedi Rüssel Tankstelle mit Photovoltaikanlage

Wir freuen uns sehr, dass wir vor kurzem die erste Ruedi Rüssel Tankstelle in Suhr mit einer Photovoltaikanlage in Betrieb nehmen durften. Auf dem Dach der Tankstelle wurden 84 Photovoltaikmodule montiert. Über die Anlage werden rund 30’000 kW p.a. Strom produziert und deckt somit ca. 40 – 50 % des Strombedarfs der Tankstelle mit Shop ab.

Das ist ein erstes Pilotprojekt und im Frühling sind weitere PV-Anlagen in Planung.

Mit der Moveri-Karte an über 100 bp Stationen tanken!

Die Moveri-Tankkarte wird an der Tanksäule eingeführt

Ab sofort können Sie mit Ihrer Moveri-Karte an über 100 bp Stationen tanken – in Kürze werden es noch mehr sein. Mit Ruedi Rüssel, Miniprix und bp bieten wir Ihnen mit über 670 Stationen das grösste Tankstellennetz in der Schweiz an.

Im Tankstellenfinder sehen Sie immer aktuell, welche bp Standorte schon dabei sind.

Sie haben noch keine Moveri-Karte? Dann beantragen Sie hier ganz einfach Ihre kostenlose Tankkarte.

Wir freuen uns, Sie an einer unserer Tankstelle zu begrüssen.

Schlüsselübergabe bei Moveri AG

Unser langjähriger Geschäftsführer Christoph Lötscher, hat sich entschieden kürzer zu treten und übergibt die Leitung der Moveri AG per 1. Juli 2022 an Matthias Hübscher.

Christoph Lötscher leitete zuerst sehr erfolgreich die Tankstellenabteilung der Oel-Pool AG bevor diese 2015 in die Tochterfirma Moveri AG überführt wurde. Christoph Lötscher trug massgeblich dazu bei, dass die Moveri AG heute die grösste Tankstellennetzbetreiberin der Schweiz ist. Sowohl die Mitarbeiter als auch die Tankstellenpartner, schätzen sein ausgeprägtes Fachwissen und seine umgängliche und menschliche Art sehr. Wir bedanken uns bei Christoph Lötscher für seine herausragenden Leistungen über all die Jahre. Auch in Zukunft wird Christoph Lötscher der Volare Group AG (Holdinggesellschaft) mit seinem Know-how zur Seite stehen. Er wird in reduziertem Umfang einige Projekte innerhalb der Firmengruppe begleiten – wir freuen uns, dass wir weiterhin auf seine grosse Erfahrung zählen dürfen.

Matthias Hübscher übernimmt die Nachfolge von Christoph Lötscher und wir freuen uns, dass wir innerhalb der Volare Group einen kompetenten Nachfolger gefunden haben. Matthias Hübscher arbeitet seit 2009 bei der Oel-Pool AG. Während 3 Jahren leitete er die Tochtergesellschaft Oel-Hauser AG in Wädenswil, wechselte dann zu Oel-Pool AG und verantwortete während 5 Jahren als Geschäftsführer das Detailgeschäft (Brenn- und Treibstoffe) der Oel-Pool AG. In den letzten 1.5 Jahren war Matthias Hübscher als Projektleiter für die Oel-Pool AG tätig und verantwortete hauptsächlich die Akquisition und Integration des bp Tankstellengeschäfts in der Schweiz.

Wir wünschen Matthias Hübscher am 1. Juli 2022 einen guten Start und viel Freude bei seiner neuen Tätigkeit als Geschäftsführer der Moveri AG.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Rohölimporte von Russland stark gesunken

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die Rohölimporte seitens Russland nach Europa sind bereits vor dem in Kraft tretenden EU-Embargo auf russisches Öl stark gesunken. Demnach sollen noch vor dem 11. März 2022 die Mengen bei 1.64 Mio. Barrel betragen haben. Aktuell kommen nur noch circa 0.31 Mio. Barrel an. Die OPEC+ bleibt gemäss neusten Informationen bei der Produktionskürzung, welche im Oktober festgelegt wurde. Man beobachtet nun gespannt, wie sich der Markt wegen der Coronalage in China und dem EU-Embargo auf russisches Öl, sowie der Preisdeckel der G7 entwickelt. Gemäss dem russischen Vize-Premier und Ex-Energieminister Alexander Novak werden Gegenmassnahmen gegen den Preisdeckel der G7 noch in diesem Jahr in Kraft treten. Wie diese genau aussehen, wurde nicht bekannt gegeben. Er geht auch nicht davon aus, dass Russland seine Ölproduktion aufgrund des Embargos signifikant senken muss. Die genauen Auswirkungen werden wir aber erst in den nächsten Wochen oder Monaten sehen.

Saudi-Arabien gab am Montag bekannt, seine Rohölpreise auf dem asiatischen Markt etwas zu senken. Offenbar will man damit versuchen, dortige Marktanteile gegen billiges russisches Öl zu sichern. Südostasien ist ein wichtiger Absatzmarkt, welcher allerdings seit Wochen von magerer Nachfrage gekennzeichnet ist.

Die Corona-Politik in China bleibt weiterhin ein wichtiges Thema an den Ölbörsen, da dies einen grossen Einfluss auf die Weltölnachfrage hat. Am Wochenende wurden in China gewisse Corona-Regeln etwas gelockert. Die Metropolen Shangai, Guangzhou und Shenzhen haben die Ausgangssperren gelockert. Die Maskenpflicht ist aber weiterhin einzuhalten. Auch wenn eine komplette Aufhebung der Zero-Covid-Strategie nicht passieren wird, scheint die Führung in Peking auf die Unruhen und Proteste in der letzten Woche zu reagieren und gegenüber der Bevölkerung doch nachzugeben.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Preisdeckel seit gestern in Kraft getreten

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Am Ölmarkt sind die Trader auf angespannte Beobachterposition, da der Preisdeckel von 60 US-Dollar je Barrel gestern in Kraft getreten ist. Es wird davon ausgegangen, dass die rechtzeitige Einführung des Preisdeckels der G7-Staaten und Australien aktuell einen starken Preisanstieg auf dem Weltmarkt verhindert. Jetzt hängt es jedoch von der russischen Reaktion ab, ob sich Rohöl in Zukunft verteuern wird.

Das EU-Ölembargo soll Russland dazu zwingen, sein Rohöl künftig unter dem Markpreis zu verkaufen. Dadurch möchte der Westen die Einnahmen von Russland aus dem Ölgeschäft minimieren, sodass deutlich weniger Geld in die Kriegskasse fliesst.

Russland hat erneut erwähnt, dass Sie Lieferungen lieber stoppen, als den Preisdeckel einzuhalten. Es wird vermutet, dass Russland doch ein Schlupfloch im System finden wird, um die Preisdeckelung zu umgehen, indem das Öl versteckt an Abnehmer nach Indien, China oder die Türkei gelangt. Je nachdem, wie hoch die zurückgehaltenen Mengen dann auf dem europäischen Markt ausfallen, könnte weiter eine Angebotsknappheit entstehen, welche dem Preis wieder neue bullische Impulse geben könnte.

Nach dem ersten Tag ist die Wirkung des Ölembargos und Preisdeckels noch schwer greifbar. Entsprechend verhaltet sich der Markt immer noch volatil.

Ebenfalls unsicher aber zeitlich greifbar ist der nächste Zinsschritt der US-Notenbank. Da die letzte Zinsanhebung besser als erwartet ankam, ist ein weiterer Zinsschritt von 0,75 Prozentpunkte sehr wahrscheinlich. Die nächste Zinssitzung findet am 13./14. Dezember statt.

Börsendaten 06.12.2022 um 08:49

ICE-Gasoil DEZ: 871.00$
ICE-Brent FEB: 83.58$
NY-Rohöl WTI JAN: 77.65 $
US-Dollar/CHF: 0.9437
Rheinfracht nach Basel: 53.75

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Coronamassnahmen in China wieder leicht gelockert

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Heute Morgen starten wir mit den Preisen leicht tiefer in den Tag. Für Preisschwankungen sorgten erneut Unsicherheiten bezüglich der Nachfrage, sowie die Entscheidung der Opec +, die im Oktober beschlossene Förderkürzung bis ins nächste Jahr weiterzuführen. Laut dem Opec-Sekretariat sei die Entscheidung ausschliesslich von Angebot und Nachfrage bestimmt. Jedoch gibt es, laut einem Delegierten, im Moment zu viele Unsicherheiten. Dementsprechend werden die Minister, falls der Markt es für nötig hält, mit Sicherheit bald nochmals zusammensitzen. Das nächste Treffen der Opec+ ist vorerst für den 4. Juni 2023 geplant.

In China wurden die Coronamassnahmen wieder leicht gelockert. Die Öffnungsschritte im Land ermutigen demnach die Anleger auf mehr Nachfrage, was natürlich für das Preisniveau stützend wirkt. Die Lockerung bedeutet jedoch noch nicht die vollständige Abkehr der „Null-Covid-Strategie, sondern zeigt eine veränderte Herangehensweise. Experten gehen davon aus, dass die Massnahmen noch bis März 2023 vorhanden sein werden.

In der Zwischenzeit einigten sich die G7-Länder für die Preisobergrenze für russische Rohöllieferungen auf 60 $. Unklar bleibt noch wie Moskau darauf reagieren wird. Russland hatte sich zu dem Thema klar dazu geäussert, sie werden kein Öl an Unternehmen verkaufen, welche sich an die Preisobergrenze halten.

Börsendaten 05.12.2022 um 09:22

ICE-Gasoil DEZ: 903.00$
ICE-Brent FEB: 85.66$
NY-Rohöl WTI JAN: 80.07$
US-Dollar/CHF: 0.9359
Rheinfracht nach Basel: 53.75

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Wird sich das Einkaufsfenster bald schliessen?

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Tendenziell zeigten gestern alle Kurse der gesamten Ölpalette nach oben – auch wenn verhältnismässig sehr minim. Vor allem Gasoil London, das Basisprodukt für unsere Heizöl- und Dieselpreise, hat gestern rund 30$ / Tonne zugelegt. Obwohl gestern alle Produkte höhere Schlusskurse wie am Vortag erzielten, blieb der grosse Aufwärtsschwung bis anhin aus. Heute Morgen früh starten wir ungefähr auf gleichem Niveau in den Tag, wie wir uns gestern in den elektronischen Overnnight-Handel verabschiedet haben. Weiterhin bleibt die ganze Lage an der Öl-Börse als sehr volatil einzustufen. Nach wie vor ist ungewiss in welche Richtung wir uns in den nächsten Tagen bewegen werden.

Ein Segen, zumindest für die Endverbraucher von Brenn- und Treibstoffen, sind weiterhin die trüben Wirtschaftsdaten in China. Natürlich hoffen die Markteilnehmer, dass sich die Nachfrage in China möglichst bald wieder «normal» verhaltet und sich die Wirtschaft des Landes wieder erholt – oder sogar aufblüht. Doch bis es soweit ist, drückt die negative Stimmung in China weiterhin den Heizölpreis. Jeden Mittwoch werden die DOE- Daten (Departement of Energy) veröffentlicht. Diese Woche gab es jedoch keine grossen Sprünge, egal in welche Richtung, sodass der Wirkungskreis der veröffentlichten Zahlen sich auf ein Minimum beschränkt. Die spekulativen Marktteilnehmer warten gespannt auf die Ankündigungen des US-Notenbankchefs Jerome Powell; Denn dieser lies durchsickern, dass die FED womöglich in der nächsten Sitzung damit beginnen wird, das Tempo bei den Zinserhöhungen langsam aber sicher zu drosseln.

Wiedermal ist unklar, was in den nächsten Tagen und Wochen alles passieren kann oder wird. Was wir aber mit Gewissheit sagen können, ist, dass sich die Preise immer noch auf einem sehr attraktiven Niveau befinden. Es sind weiterhin die tiefsten Preise seit über neun Monaten, daher lohnt es sich dieses nach wie vor geöffnete Einkaufsfenster zu nutzen.

Börsendaten 1.12.2022 um 08:09

ICE-Gasoil DEZ: 935.25$
ICE-Brent FEB: 86.49$
NY-Rohöl WTI JAN: 80.29$
US-Dollar/CHF: 0.9422
Rheinfracht nach Basel: 52.50

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Preise steigen leicht an

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Heute Morgen starten wir mit leicht höheren Preisen als gestern in den Tag. Der ICE-Gasoil Preis ist aktuell wieder auf 903.00$ angestiegen. Brent Rohöl ist bei 83.73. Also auch ein wenig höher als gestern zu Börsenschluss. Der Dollarkurs ist seit letztem Freitag auch wieder auf Erholungskurs. Am 25.11 war der Kurs bei 0.9459 USD/CHF und Heute sind wir bei 0.9537 USD/CHF angelangt. Ende November herrscht an der Ölbörse weiterhin hohe Volatilität. Ein gewichtiges Marktthema ist wie bereits mehrmals erwähnt China. Dort findet eine massive Protestwelle gegen die Lockdown-Politik Pekings und Präsident Xi Jinping statt. In China ist die Wirtschaft, der Aussenhandel und das gesellschaftliche Leben gebeutelt. Als nächstes rückt die OPEC+ Konferenz am kommenden Montag und der Start des Ölembargos gegen russisches Öl über den Seeweg in den Fokus der Marktteilnehmer. Es könnte nächste Woche turbulente Tage an den Ölbörsen geben.

Obwohl das Embargo am Montag startet, wird mehr Öl als gedacht von Russland per Tanker exportiert. Kein Wunder bei den anstehen Sanktionen? Russisches Öl sprudelt trotz Unsicherheit über eine Preisobergrenze auf den Weltmarkt. Die unbekannten Ziele sind wohl China, Indien und die Türkei. Dies sind die 3 Länder, die sich als die grössten Abnehmer der verdrängten russischen Lieferungen erwiesen haben. Sowie die Mengen auf Schiffen, deren endgültiger Bestimmungsort noch nicht genau feststeht, steigen in den letzten vier Wochen bis zum 25. November erneut auf einen Höchststand von 2.5 Millionen Barrel pro Tag. Das ist dreieinhalb Mal so viel wie in den vier Wochen unmittelbar vor dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Februar.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Preise bleiben immer noch baerish

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die Heizölpreise halten den Kurs weiterhin auf tiefem Niveau und verlaufen aktuell aus Verbrauchersicht besser, als wir zu hoffen wagten. Genau lassen sich der Kriegseinfluss und eine schwächelnde Weltwirtschaft im Preis nicht ermitteln. Aktuell können wir den Bereich der extremen Preise hinter uns lassen. Die Preise sind eventuell mit Vorsicht zu geniessen, denn es ist immer noch offen, wie sich die Preise verhalten werden, wenn keine russische Schiffladungen mehr bei uns ankommen. Am 4. Dezember wird es gemäss G7 zu einer Einigung kommen, wie der Preisdeckel nun endgültig definiert wird.  

Anfangs letzter Woche kreiste das Gerücht herum, dass die OPEC+ und ihre Partner die Förderquoten bei ihrer nächsten Sitzung anheben könnten. So sollen Medienberichten zufolge einige Vertreter der Organisation, die bislang davon ausgegangen waren, dass alles so bleiben wird wie es ist, weitere Kürzungen als Option betrachten.  "Die OPEC wird wahrscheinlich zwischen einer Verlängerung oder weiteren Kürzungen wählen", schätzt Amrita Sen von Energy Aspect. Auch in einem Bericht der Eurasia Group hiess es, "Die OPEC+ werde bei ihrem bevorstehenden Treffen ernsthaft eine neue Produktionskürzung in Betracht ziehen, insbesondere wenn die Rohölpreise in den nächsten Wochen weit unter ihr derzeitiges Niveau fallen“.

Börsendaten 29.11.2022 um 08:49 Uhr

ICE-Gasoil DEZ: 887.00 $
ICE-Brent JAN: 85.16 $
NY-Rohöl WTI JAN: 78.78 $
US-Dollar/CHF: 0.9472
Rheinfracht nach Basel: CHF 50.25

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Preise deutlich nach unten korrigiert

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Heute Morgen erreichten die Preise den tiefsten Stand im Jahr 2022. Als Hauptgrund gilt vor allem die Meldung, dass China einen Rekordwert an neuen Corona-Infektionen erreicht hat. Dies führte dazu, dass neue Lockdowns sowie weitere Corona-Massnahmen verhängt wurden. Dementsprechend wird die Nachfrage nach Brenn- und Treibstoff im Land weiter sinken bzw. eingeschränkt bleiben. Aufgrund der «Null-Covid-Politik» kam es am vergangenen Samstag in ganz China auch zu Protesten. Berichten zufolge wird die Regierung jedoch weiterhin an der «Null-Covid-Politik» festhalten. Somit bleibt fraglich, wie sich die Situation bzw. die Wirtschaft im Land weiterentwickeln wird.

Diese Woche werden die G7-Gespräche über eine Preisobergrenze für russisches Rohöl fortgesetzt. Eine Einigung über die Höhe ist noch nicht bekannt. Eigentlich hätten die Gespräche am vergangenen Freitag fortgesetzt werden müssen. Das Meeting wurde jedoch abgesagt, weshalb die Marktteilnehmer nun gespannt auf das konkrete Niveau der Preisgrenze warten. Die baltischen Staaten sowie Polen haben sich klar zur Höhe der Preisgrenze geäussert. Um die Einnahmen Russlands ausreichend zu beschränken, liege diese maximal bei 30 Dollar pro Barrel. Länder wie Griechenland wollen hingegen eher eine Grenze ab 65 Dollar aufwärts.

Nun hat sich ein neues Einkaufsfenster geöffnet, welches sicherlich, falls der Winterbedarf noch nicht abgedeckt wurde, ausgenutzt werden sollte. Denn wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass solche Korrekturen nach unten nur kurz zu geniessen sind.

Börsendaten 28.11.2022 um 09:02 Uhr

ICE-Gasoil DEZ: 887.75$
ICE-Brent JAN: 81.38$
NY-Rohöl WTI JAN: 74.37$
US-Dollar/CHF: 0.9450
Rheinfracht nach Basel: CHF 48.25

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Weiterhin gutes Einkaufsfenster am Black Friday

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Wie gestern in unserem Marktbericht erwähnt, blieb die Lage an der Börse relativ ruhig. Dies verdanken wir Thanksgiving, denn dies feierten die Amerikaner gestern und dementsprechend war die Börse zu – aufgrund des US-Feiertags beendete auch London den Handel gestern bereits um 20.30 Uhr. Der gestrige Tag hat übergeordnet eine leichte Abwärtsdynamik, welche sich nicht so richtig entwickeln konnte. Der Handel war dünn, doch heute ist Black Friday und auch ein Freitag, welcher am Ende einer sehr guten Woche für den Endverbraucher von Brenn- und Treibsoffen steht. Über die Woche hinweg haben die Preise durchschnittlich rund CHF 5.00 / 100 Liter an Boden verloren.

Abwärtsdruck hierfür gaben neu Spekulationen darüber, dass die Preisobergrenze für russische Lieferungen in Drittländer möglicherweise in der Nähe der derzeitigen Handelspreise liegen könnte. Dämpfend wirken zudem weiterhin die Erwartungen einer schwächeren Nachfrage in China, da die Coronafälle im Land wieder stetig zunehmen. Ferner führen die enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus den USA zu weiteren Kursverlusten.

Nach wie vor bleibt unklar, wie Russland auf die Einführung der G7-Preisobergrenze reagieren wird. Das Potenzial für steigende Preise ist auf jeden Fall vorhanden. Da vor allem die spekulativen Marktteilnehmer die Börse mit ihren Ängsten und Erwartungen in eine Richtung leiten können, empfehlen wir allen die demnächst Heizöl benötigen, die Reaktionen Russlands nicht abzuwarten. Das Preisniveau zeigt sich so tief, wie seit Mitte März 2022 nicht mehr.

Börsendaten 25.11.2022 um 08:37 Uhr

ICE-Gasoil DEZ: 923.75$
ICE-Brent JAN: 85.65$
NY-Rohöl WTI JAN: 78.41$
US-Dollar/CHF: 0.9448
Rheinfracht nach Basel: CHF 48.25

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Passend zum kommenden «Black Friday»

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Gestern kurz nach der Eröffnung in London eine markante Bewegung nach unten, welche uns heute wieder Mal etwas tiefere Heizöl- und Treibstoffpreise serviert. Denn die Bullen waren zu müde um noch irgendwelche Impulse zu senden – oder eventuell waren sie bereits beim «Vorfeiern» des Thanksgiving-Festes? Denn dieses wird heute wieder von den Amerikanern gefeiert, dementsprechend bleibt die Börse in NY heute geschlossen. Also kann man heute wohl keine kräftigen Bewegungen in London erwarten, welche allenfalls trendentscheidend sein könnten. Wenn wir auf den gestrigen Tag blicken, sehen wir nicht nur ein Abschlag von rund 35$ / Tonne beim Gasoil London, nein, wir sehen den dritten grossen Versuch in dieser Woche von den Bären, die Preise weiterhin unten zu halten.

Enttäuschende Wirtschaftsdaten dämpfen die Preise auf ein Neues. Doch auch der unerwartete Anstieg der US-Mitteldestillatsbestände und der US-Benzinbestände, gemäss den DOE-Daten von gestern Nachmittag, halten die Preise weiterhin tief – zumindest im Verhältnis. Allerdings bleibt weiterhin unklar, wie Russland auf die Einführung der G7-Preisobergrenze für russische Rohöllieferungen in Drittländer reagieren wird. Man kann erwarten, dass erneute «Eskalationen» oder zumindest die Erwartungen von weiteren Spannungen, den Preis wieder nach oben steigen lassen.

Seit Monaten ist es ein Auf- und Ab an der Börse, eine Prognose für die nächsten Wochen und Monaten bleibt daher weiterhin ausgeschlossen. Von gestern auf heute hat sich auf jeden Fall einiges getan – fast schon als wäre der grosse Ausverkauf namens «Black Friday» bereits heute eingetreten – wer weiss was morgen noch kommt? Die Preise stehen heute ein paar Franken tiefer, der US-Dollar ist leicht geschwächt und sogar die Preise für die Rheinfracht haben sich marginal gesenkt. Auf die Wetterprognose ist nicht immer Verlass, jedoch wissen wir alle, dass die Temperaturen in den kommenden Wochen sinken werden. Um lange Wartezeiten zu verhindern, empfehlen wir Ihnen dieses Einkaufsfenster zu nutzen und sich für den kalten Winter einzudecken.

Börsendaten 24.11.2022 um 08:05

ICE-Gasoil DEZ: 915.25$
ICE-Brent JAN: 84.81$
NY-Rohöl WTI DEZ: 77.48$
US-Dollar/CHF: 0.9406
Rheinfracht nach Basel: 45.00

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Das EU-Embargo rückt immer näher

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Das EU-Embargo gegen russisches Öl tritt in 12 Tagen in Kraft und die Androhung seitens Russlands potenzieller Kunden, die sich auf den Preisdeckel der G7-Staaten berufen, dass gar kein Öl mehr verkauft wird, bleibt bestehen. Aufgrund der langen Vorlaufzeit bis zum Inkrafttreten des Boykotts und des Preisdeckels, hatten die Handelsunternehmen genügend Zeit, um eine Umorientierung zu planen und organisieren. Durch die Bemühungen wurde der Tankerimport von russischem Öl um 92% in die EU reduziert. Die Tankerimporte landen in China, Indien und in der Türkei. Trotzdem muss Russland einen Nettoverlust vom Ölexport hinnehmen.

Mit Sicherheit wird undeklariertes russisches Rohöl mit asiatischer Herkunft weiterhin in der EU landen. Angesichts des niedrigen Direktbezugs aus Russland ist es zu vermuten und hoffen, dass der 5. Dezember ohne Preisschock verstreicht. Diese Annahmen werden durch die chinesische Null-Covid-Politik zur Pandemiebekämpfung und durch die Zins-Politik der Notenbanken zur Inflationsbekämpfung gestützt. Die Meinungen bezüglich Preisentwicklungen sind immer noch sehr gespalten. Auf der einen Seite gibt es diejenigen, welche wegen weiter wachsende Rezessionsängste an einen nochmals sinkenden Ölpreis im Dezember glauben und auf der anderen Seite die, welche befürchten, wenn Russland seine Drohungen umsetzt, dies einen bullishen Effekt auf die Preise auslösen könnte.

Heute könnte es sein, dass der Preisdeckel von der EU finalisiert und die Preisgrenze bekanntgegeben wird.

Die Zahlen der Neuinfektionen in China sind erneut gestiegen und liegen weiterhin auf dem höchsten Stand seit dem Beginn der Pandemie. Die Ölnachfrage steht somit weiterhin auf wackeligen Beinen. Die chinesische Regierung versucht dynamisch zu reagieren, es wurden aber trotzdem neue Lockdowns und Beschränkungsmassnahmen verhängt.

Börsendaten 23.11.2022 um 08:29

ICE-Gasoil DEZ: 942.00$
ICE-Brent JAN: 88.71$
NY-Rohöl WTI DEZ: 81.24$
US-Dollar/CHF: 0.9505

Rheinfracht nach Basel: 47.25

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