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Neueröffnung Miniprix Tankstelle in Avenches

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus. Am 12. Februar eröffnet in Avenches eine neue Miniprix Tankstelle. So profitieren vor allem unsere Kunden im Kanton Waadt und Neuenburg von einer besseren regionalen Abdeckung.

Neues Moveri Kundenportal

Auf dem Kundenportal stehen Ihnen zahlreiche Dienstleistungen zur Verfügung. Sie können dabei auf alle Rechnungen zugreifen wie auch aktuelle Transaktionen einsehen. Nebst der Funktion „Karte sperre“ können Sie bei Defekt auch problemlos eine neue Karte oder gar eine Zusatzkarte bestellen.

Sicher nach Hause während der Adventszeit mit nez rouge

Als grösster Tankstellenanbieter mit über 700 Stationen in der Schweiz und Liechtenstein tragen wir als Marktführer eine Vorbildfunktion für die Gesellschaft. Deswegen freuen wir uns umso mehr, nez Rouge zu unterstützen.

Nez Rouge ist eine von und für die Bürgerinnen und Bürger organisierte nationale Präventionsmassnahme zur Unfallverhütung. Seit 1990 haben bereits über 490`000 Nutzer vom sicheren Heimfahrdienst während der Adventszeit profitiert.

Ergänzung im Team Moveri

Ab Mitte November erzeugt Ruedi auf Tik Tok mächtig Stimmung. Als Meister der Car Hacks gibt er wertvolle Tipps und Tricks rund ums Autofahren und sorgt für eine ordentliche Portion Lachen, Positivität und vielen Aha-Erlebnissen. Am besten gleich jetzt schon unseren Tik Tok-Kanal „Ruedi Rüssel“ abonnieren und nichts verpassen.

 

Branchentreffpunkt Bernexpo 2023

Wir klären Sie gerne vor Ort über die zahlreichen Vorteile einer Moveri-Tankkarte auf. Zusätzlich verköstigen wir Sie mit Getränken und Snacks an unserem Stand A008 in der Halle 7. Und mit etwas Glück, können Sie zusätzlich noch attraktive Preise gewinnen.

Öffnungszeiten:

MI 08.11.2023 / 09:00-18:00 Uhr

DO 09.11.2023 / 09:00-18:00 Uhr

FR 10.11.2023 / 09:00-18:00 Uhr

SA 11.11.2023 / 09:00-17:00 Uhr

Weitere Informationen zur Messe finden Sie hier

 

 

Moveri an der Auto Zürich 2023

Wir klären Sie gerne vor Ort über die zahlreichen Vorteile einer Moveri-Tankkarte auf. Zusätzlich verköstigen wir Sie mit Getränken und Snacks an unserem Stand S14 in der Halle 7. Und mit etwas Glück, können Sie zusätzlich noch attraktive Preise gewinnen.

Öffnungszeiten:

Donnerstag, 2. November ¦ 10 – 21 Uhr

Freitag, 3. November ¦ 10 – 21 Uhr

Samstag, 4. November ¦ 10 – 19 Uhr

Sonntag, 5. November ¦ 10 – 19 Uhr

Weitere Informationen zur Messe finden Sie hier

 

 

Neue Standorte gesucht

Werden Sie Teil eines der grössten Tankstellennetze der Schweiz. Mit uns haben Sie einen starken Partner, welcher marktgerechte Konditionen anbietet und auch das Premium-Segment abdeckt.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

 

Weitere Tankstellenabdeckung im Tessin

Soft Car Wash akzeptiert Moveri-Tankkarte als Zahlungsmittel

Seit dem 1. März 2023 bezahlen alle Besitzer der Moveri-Tankkarte nun auch bei unserem Partner Soft Car Wash bequem mit der Moveri-Karte. Mit 28 Waschstrassen in der Schweiz gehört Soft Car Wash zu den grössten Anbietern für professionelle Autowäsche.

Schauen Sie doch am besten mal nach, wo sich Ihre nächste Soft Car Wasch-Anlage befindet:

Soft Car Wash Standorte

Neue AGB

Eine Frau füllt mit einem Kugelschreiber den Antrag für eine Moveri-Tankkarte aus

Aufgrund der Erweiterung des Tankstellennetzes und der damit verbundenen Anpassungen unserer Systeme haben wir unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für die Benutzung der MOVERI Tankkarte angepasst.

Die Anpassungen beziehen sich auf die Ziff. 2 und erfolgen primär aus mehrwertsteuerrechtlichen Gründen.

Eine weitere Anpassung finden Sie unter Ziff. 10, wobei es sich lediglich um eine Präzisierung handelt.

Für Neukunden sind die neuen AGB sofort gültig. Für bestehende Kunden ab 1.6.2023.
Die neuen AGB finden Sie unter der Rubrik Kundendienst.

AGB MOVERI-Karte

AGB Moveri WIR

 

 

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Wird die OPEC+ Zusatzkürzungen weiterführen?

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Ende November hatte die OPEC+-Allianz für das erste Quartal 2024 freiwillige Zusatzkürzungen im Umfang von insgesamt 2.2 Mio. Barrel/Tag angekündigt. Anfang des Jahres wurde daraufhin erklärt, dass im März eine Entscheidung darüber getroffen würde, ob diese Zusatzkürzungen nach dem ersten Quartal fortgesetzt und gegebenenfalls in welchem Umfang. Obwohl die OPEC und ihre Partner sich offiziell zurückhalten, was Äusserungen zur weiteren Produktionsstrategie betrifft, beginnt es inoffiziell in der Gerüchteküche wieder zu brodeln. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete gestern unter Berufung auf interne Quellen der Allianz, dass die OPEC+ eine Verlängerung der freiwilligen Zusatzkürzungen ins zweite Quartal des laufenden Jahres erwäge. Eine nicht namentlich genannte Quelle aus dem OPEC+-Bündnis soll dies als „wahrscheinlich“ bezeichnet haben.

Eine Verlängerung der Zusatzkürzungen über das erste Quartal hinaus war jedoch bereits am Markt erwartet worden, sodass diese Aussage allein wohl keine neuen Impulse für die Ölfutures gegeben hätte. Positiver wirkte dagegen die Möglichkeit einer Verlängerung der freiwilligen Kürzungen bis zum Jahresende, die von den OPEC+-Insidern ebenfalls in Erwägung gezogen wurde. Allerdings ist es fraglich, ob das Bündnis im März eine Massnahme von solch langer Dauer ankündigen wird. Es ist eher anzunehmen, dass – falls die Zusatzkürzungen tatsächlich bis 2024 fortgesetzt werden – die Entscheidungen im Laufe des Jahres schrittweise getroffen werden. Auf diese Weise kann die Allianz ihre Produktionspolitik mit maximaler Flexibilität an die Entwicklung von Angebot und Nachfrage auf dem globalen Markt anpassen.

Was die Entwicklung der Nachfrage betrifft, wird auch die weitere Zinspolitik der US-Notenbank von Bedeutung sein. Aktuell erwarten die meisten Marktteilnehmer nicht vor Juni eine erste Zinssenkung in den USA, und möglicherweise verzögert sich die Zinswende jenseits des Atlantiks sogar noch weiter. Zusätzliche Anhaltspunkte für Spekulationen in dieser Hinsicht werden vor allem die am morgigen Donnerstag fälligen Daten zum Konsum der US-Privathaushalte liefern. Sollte dieser höher ausfallen als erwartet, dürfte dies die Erwartungen für eine spätere Zinswende weiter stärken. Je länger jedoch die Zinsen in den USA auf ihrem derzeit hohen Niveau verharren, desto länger bleiben sie auch ein Bremsklotz für die US-Konjunktur und damit auch für die Ölnachfrage des weltweit grössten Ölkonsumenten.

Börsendaten 28.02.2024 um 08:50

ICE-Gasoil MÄR: 837.25
ICE-Brent APR: 83.23$
NY-Rohöl WTI APR: 78.48$
US-Dollar/CHF: 0.8811

Rheinfracht nach Basel: 14.50

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Preisanstieg und Rückkehr zu Marktgrundlagen

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Heute Morgen starten die Preise deutlich höher in den Tag. Es scheint so, dass Trader wieder verstärkt auf die grundlegenden Prinzipien von Angebot und Nachfrage rücken. Ein Analyst betont, dass nach einer Phase, in der Themen wie Inflation, Zinspolitik und Wirtschaftswachstum im Vordergrund standen, nun die Grundlagen des Marktes wieder in den Mittelpunkt rücken.

Er hebt hervor, dass die Nachfrage robust ist, aber aktuell insbesondere Angebotsengpässe den Markt beeinflussen. Dies ist vor allem auf grössere Raffinerieausfälle in den USA sowie saisonale Wartungsarbeiten zurückzuführen. Besonders im europäischen Dieselmarkt macht sich diese Problematik bemerkbar. Der Mangel an Lieferungen aus Russland und Verzögerungen bei Ware aus Asien führen zu einer angespannten Situation. In Zeiten von Knappheiten reagiert demnach der Markt äusserst sensibel. Versorgungsunternehmen sichern sich frühzeitig mit Zukäufen ab, was sich bullish auf die Preise auswirkt.

Obwohl die Situation in Libyen sich zu beruhigen scheint, hat dies keinen spürbaren Effekt auf den Markt. Die anhaltenden Raffinerieausfälle in den USA und die angespannte Lage am Dieselmarkt führen zu einer leicht bullishen Stimmung. Insgesamt konzentriert sich der Markt wieder verstärkt auf die Grundlagen von Angebot und Nachfrage, während geopolitische Ereignisse und andere makroökonomische Faktoren in den Hintergrund treten.

Auch nach dem Preisanstieg bleibt das Preisniveau weiterhin attraktiv. Wir empfehlen, diese Gelegenheit zu nutzen und nicht bis zum letzten Moment zu warten, um den Tank wieder aufzufüllen.

Börsendaten 27.02.2024 um 08:55 Uhr
ICE-Gasoil MAR: 849.50$
ICE-Brent APR: 82.90$
NY-Rohöl WTI APR: 77.92$
US-Dollar/CHF: 0.8789
Rheinfracht nach Basel: Fr. 16.50/to

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Der Einfluss auf die Ölpreise

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Am Donnerstag verzeichnet die Börse eine bemerkenswerte Schwankung von 30 Dollar, was die Unsicherheit auf dem Markt verdeutlicht.

Die Hauptgründe, warum Brent und WTI bisher nicht aus diesen Preisspannen ausgebrochen sind, liegen wohl im Nahost-Konflikt und der Zinspolitik, insbesondere in den USA. Die Marktteilnehmer werden insbesondere die geplanten Verhandlungen über einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas in Paris dieses Wochenende genau verfolgen.

Eine Einigung auf einen Waffenstillstand im Gazastreifen könnte möglicherweise auch die Angriffe der Huthi-Rebellen auf internationale Handelsschiffe im Roten Meer beenden, da diese Angriffe bisher als Solidaritätsbekundung mit der palästinensischen Bevölkerung galten. Allerdings sind die Aussichten auf einen Waffenstillstand noch unsicher, was dazu führt, dass die Marktteilnehmer vorerst weiterhin eine Risikoprämie auf die Ölpreise aufschlagen.

Das US-Energieministerium verzeichnete in seinem wöchentlichen Ölmarktbericht einen Rückgang der US-Ölbestände für die Woche bis zum 16. Februar, hauptsächlich aufgrund der immer noch niedrigen Raffinerieauslastung. Die Aussichten auf eine Erholung der Nachfrage steigen jedoch mit dem Ende der saisonalen Wartungsarbeiten und der Wiederinbetriebnahme von Raffinerien wie der Whiting-Raffinerie. Die US-Rohölproduktion blieb in der vergangenen Woche nahe ihres Rekordhochs, was die Erwartungen an ein weiteres Wachstum der Nicht-OPEC-Produktion in diesem Jahr untermauert.

Die weitere Entwicklung der Ölproduktion der OPEC+-Länder wird sich erst im kommenden Monat zeigen, wenn die Mitglieder über ihre Produktionsstrategie diskutieren.

Börsendaten 23.02.2024 um 08:45 Uhr
ICE-Gasoil FEB: 841.00$
ICE-Brent APR: 83.19$
NY-Rohöl WTI MAR: 78.09$
US-Dollar/CHF: 0.8807
Rheinfracht nach Basel: 16.50

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Zahlen, Daten, Fakten Woche

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Gestern schauten die Marktteilnehmer auf Informationen aus dem Sitzungsprotokoll des letzten Fed-Meetings, das gestern Abend veröffentlicht wurde. Traditionell geht es darum, Hinweise für die weitere Zinspolitik und den Zeitpunkt der ersten Zinssenkung herauszulesen. Fed-Chef Jerome Powell hatte auf der Pressekonferenz vor gut einer Woche einen ersten Schritt im März ausgeschlossen. Nicht nur daraus können sich richtungsweisende Impulse ergeben, sondern auch aus den Daten zur aktuellen Entwicklung auf dem US-Ölmarkt, die der Branchenverband API am späten Abend vorgelegt hatte.

Damit wurden die Erwartungen der Marktteilnehmer untermauert, dass die US-Notenbank die Zinsen nicht vor Juni senken dürfte. Da eine längere Hochzinsphase die Konjunktur für gewöhnlich belastet und dies wiederum die Ölnachfrage in Mitleidenschaft zieht, wirkte das Protokoll eher bearish auf die Ölpreise. Allerdings stehen schon heute wichtige Konjunkturindikatoren an, die den Spekulationen hinsichtlich der weiteren Zinspolitik der Fed neue Nahrung geben dürften.

Darüber hinaus warten die Marktteilnehmer auf die offiziellen Ölbestandsdaten des DOE, die um 17:00 Uhr fällig sind. Nachdem das API gestern für die Woche zum 16. Februar einen stärker als erwarteten Anstieg der landesweiten Rohölvorräte der USA meldete, ist der Markt umso gespannter auf die Daten zur Entwicklung der Raffinerieauslastung. Diese hatte sich aufgrund von saisonalen Wartungsarbeiten, wetterbedingten Ausfällen und anderen Störungen in der Vorwoche noch auf einem Langzeittief befunden, wobei Experten damit rechnen, dass sich der Raffineriebetrieb mittlerweile wieder etwas erholt haben dürfte.

Diese Woche ist eine Woche der Zahlen, Daten, Fakten und Spekulationen. Richten wir unser Augenmerk auf das Inland, fallen uns vor allem die tiefen Rheinfrachten und konträr dazu der hohe USD Kurs ins Auge. Die Frachten werden gegen Frühling/Sommer unweigerlich ansteigen, da die Temperaturen und der ausbleibende Regen den Rheinpegel sinken und damit die Frachten steigen lässt. Bleibt abzuwarten, was der Dollarkurs in den nächsten Monaten macht. Da werden die US-Wahlen wohl einen grossen Einfluss darauf haben.

Durch die vielen Variablen und grossen Unsicherheitsfaktoren bleiben wir dabei. Der aktuelle Zeitpunkt ist ideal um die Tanks zu füllen.

Börsendaten 22.2.2024 um 8:50

ICE-Gasoil Mar: 840.25

ICE-Brent April: 83.39

NY-Rohöl WTI Mär : 78.27

US-Dollar/CHF: 0.8760

Rheinfracht nach Basel: 16.50

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: OPEC+-Entscheidung im März im Visier

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die Ölbörsen halten sich heute auf vergleichsweise hohem Niveau, angesichts verschärfter Spannungen im Roten Meer und Anzeichen einer robusten Nachfrage aus China. Trotz der Präsenz altbekannter bearisher Faktoren wie der Fed-Zinspolitik und längerfristiger Prognosen zum Angebotswachstum ausserhalb der OPEC bleiben die Kontrakte im Aufwärtstrend.

Besondere Aufmerksamkeit gilt erneut dem Konflikt im Roten Meer, der die geopolitische Lage weiter verschärft, insbesondere nachdem Europa gestern eine militärische Beteiligung beschlossen hat. Diese Entscheidung könnte die Spannungen in der Region weiter anheizen. Auf der positiven Seite zeigen sich aus China Anzeichen einer robusten Nachfrage, da der Tourismus während der Mondneujahrsfeierlichkeiten stark zugenommen hat und die Regierung Massnahmen zur Stabilisierung der Konjunktur ergreift.

Trotz der vorliegenden robusten Daten zur Ölnachfrage bleiben die Marktteilnehmer hinsichtlich der Stabilität des chinesischen Nachfragewachstums skeptisch. Die nächste marktbewegende Veranstaltung wird voraussichtlich im März stattfinden, wenn die OPEC+ über ihre weitere Förderpolitik entscheidet. Die Unsicherheit bleibt, ob die OPEC+ ihre Kürzungen verlängern wird oder nicht.

Insgesamt dominieren jedoch die bullishen Faktoren, was dazu führt, dass die Kontrakte ihre Gewinne der letzten Handelstage verteidigen und sich auf einem höheren Niveau halten können. Der Markt befindet sich derzeit in einer Phase des Abwartens, wobei die Marktteilnehmer die Entwicklungen sowohl in geopolitischer Hinsicht als auch in Bezug auf die Nachfrage aus China genau im Auge behalten.

Börsendaten 20.02.2024 um 09:00 Uhr

ICE-Gasoil MAR: 856.50$

ICE-Brent APR: 83.60$

NY-Rohöl WTI MAR: 79.66$

US-Dollar/CHF: 0.8833

Rheinfracht nach Basel: Fr. 16.50/to

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Spannungsfeldes aus bullischen und bärischen Faktoren

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die Ölbörsen verzeichnen zu Wochenbeginn einen leichten Rückgang, zumindest im Vergleich zum Freitagmorgen. Während die Händler in Asien wieder aktiv werden, dürfte das Handelsvolumen in den USA aufgrund des heutigen Präsidententags dünn bleiben. Ebenso bleiben Themen wie die Geldpolitik der USA, der Nahostkonflikt und widersprüchliche Prognosen zur Angebot und Nachfrage auch in dieser Woche die massgeblichen Einflussfaktoren.

In Bezug auf die US-Zinspolitik bleibt eine längere Periode hoher Zinsen weiterhin wahrscheinlich. Nach einer Woche mit enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA, die eine hartnäckig hohe Inflation sowie einen Rückgang der Einzelhandelsumsätze und der Industrieproduktion zeigten, betonte die Federal Reserve am Freitag erneut die Notwendigkeit von Geduld in Bezug auf mögliche Zinssenkungen. Diese könnten frühestens im Juni auf der Agenda der US-Notenbank stehen.

Dadurch verstärken sich die Sorgen der Anleger über die Nachfrage am US-Markt, da hohe Zinsen die Wirtschaft belasten und in der Regel zu einem Rückgang des Bedarfs an Öl und Ölprodukten führen. Die USA sind jedoch nicht der einzige grosse Ölmarkt mit einer fragwürdigen Nachfrageentwicklung – auch in China nimmt die Besorgnis über einen möglichen Rückgang der Nachfrage nur langsam ab. Die robusten Tourismuszahlen nach den umfangreichen Reiseaktivitäten während des chinesischen Neujahrsfests verleihen etwas Unterstützung, doch aufgrund der uneinheitlichen Erholung der Wirtschaft im Land bleibt die Unsicherheit an den Ölbörsen weiterhin hoch.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten bleiben auf der bullishen Seite unverändert. Die Lage im Gazastreifen verschärft sich täglich. Die aktuelle Aussichten auf Waffenstillstandsverhandlungen seien äusserst gering. Gleichzeitig setzen die Huthi aus dem Jemen ihre Angriffe auf den Schiffsverkehr im Roten Meer fort und haben am Wochenende erneut einen Öltanker angegriffen.

Im vertrauten Kontext der bekannten Faktoren bleibt der Ölmarkt zum Auftakt der Woche vorerst volatil, doch man kann durchaus sagen, dass er auf einem guten Niveau ist, um den Tank wieder zu füllen.

Börsendaten 19.02.2024 um 09:00 Uhr
ICE-Gasoil FEB: 846.75$
ICE-Brent APR: 82.92$
NY-Rohöl WTI MAR: 78.82$
US-Dollar/CHF: 0.8813
Rheinfracht nach Basel: 16.50

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Preisbewegungen, regionale Spannungen und Nachfrageaussichten

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die Ölfutures haben gestern ihre vorherigen Verluste ausgeglichen, was zu einem möglichen weiteren Preisanstieg von Brent und WTI in dieser Woche führen könnte. Diese Erholung wurde hauptsächlich durch Spekulationen über eine mögliche Zinssenkung der Federal Reserve unterstützt, da einige Wirtschaftsdaten aus den USA die Erwartungen enttäuscht haben könnten.

Die aktuellen geopolitischen Risiken im Nahen Osten könnten auch die Rohöllieferketten beeinflussen, wobei Bedenken hinsichtlich des Konflikts zwischen Israel und der Hamas sowie möglicher militärischer Aktionen die Stimmung am Markt prägen. In Bezug auf die Nachfrage zeigen Berichte von EIA, OPEC und IEA unterschiedliche Einschätzungen, wobei die EIA ein Angebotsdefizit vorhersagt, während die OPEC eher eine Unterversorgung erwartet und die IEA einen Anstieg der weltweiten Ölbestände prognostiziert.

Trotzdem deutet eine niedrige Raffinerieauslastung auf eine vorübergehende Versorgungssicherheit hin. In Europa stehen Wartungsarbeiten an der grössten Raffinerie an, während die Nachrichten aus dem norwegischen Unternehmen Equinor aufmerksam verfolgt werden.

Mit dem bevorstehenden Feiertag in den USA und der Rückkehr chinesischer Trader nach einer Pause könnte es zu erhöhter Volatilität und Preisschwankungen kommen. Die Ölfutures zeigen heute Morgen noch keine klare Richtung, aber es besteht weiterhin Potenzial für Preissteigerungen bei den Inlandspreisen im Vergleich zum Vortag.

Börsendaten 16.02.2024 um 08:45 Uhr
ICE-Gasoil FEB: 855.75$
ICE-Brent APR: 82.70$
NY-Rohöl WTI MAR: 78.05$
US-Dollar/CHF: 0.8810
Rheinfracht nach Basel: 16.50

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Heute Kauftag?

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Das Prinzip von Actio und Reactio ist das dritte Newtonsche Gesetz. Es besagt, dass bei der Wechselwirkung zwischen zwei Körpern jede „Aktion“ gleichzeitig eine gleich grosse „Reaktion“ erzeugt, die auf den Verursacher der „Aktion“ zurückwirft.

Dieses physikalische Gesetz trifft auch auf die Trader zu, welche gestern ihre Positionen der letzten 14 Tage zu lange gehalten haben und auf zu grosse Gewinnmitnahmen hofften. Gegen 14:30 gab es eine imposante, lange überfällige Korrektur nach unten. ICE Gasoil ist fast 40 Dollar pro Tonne in den Keller gerasselt. Das sind etwas weniger als 4 Franken pro 100 Liter und war die Trader wieder mehrere Felder zurück.

Schauen wir uns mal den Währungskurs CHF/USD etwas genauer an, sehen wir dass die Weltwährung gegenüber dem Schweizer Franken seit Januar massiv zugelegt hat. Von 0.83 auf 0.88 innert 6 Wochen. Das entspricht etwa 4 Franken für den Endkonsumenten welche wir mehr bezahlen müssen, da die Rohstoffe in US Dollar pro Tonne gehandelt werden und die Trader die Fremdwährung in die eigene Landeswährung hedgen müssen.

An den Devisenmärkten sagten die Strategen von Goldman Sachs, dass eine weitere Amtszeit  von Trump dem US-Dollar Auftrieb geben könnte. Ihre Analyse, die eine Periode der Dollarstärke nach Trumps Sieg im Iowa Caucus am 15. Januar untersuchte, deutet darauf hin, dass Trumps handelspolitische und internationale Agenda im Falle einer Präsidentschaft Trumps letztlich weitere 5-10% Aufwertung für den USD wert sein könnte, schrieben sie in einem Bericht vom 22. Januar.

Hier begeben wir uns aber in den tiefem Sumpf der Spekulationen. Es gibt aktuell noch keine Tendenzen, welche einem der beiden Präsidentschaftskandidaten deutliche Vorteile zusprechen würden.

Langfristige Trends vorherzusagen ist schlicht nicht möglich. Es gilt solche Gegenreaktionen wie gestern mitzunehmen und zu profitieren. Man darf heute durchaus von einem Kauftag sprechen!

Börsendaten 15.2.2024 um 8:45

ICE-Gasoil Mar: 841.75

ICE-Brent April: 81.25

NY-Rohöl WTI Mär : 76.28
US-Dollar/CHF: 0.8837

Rheinfracht nach Basel: 16.50

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Brent und WTI erreichten gestern höchsten Stand des Monats

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die Preise für die Rohölkontrakte Brent und WTI stiegen am gestrigen Dienstag auf den höchsten Stand des Monats. Der steile Aufwärtstrend, der sich seit Anfang letzter Woche entwickelt hat, setzte sich fort. Dies geschah trotz der am Dienstagnachmittag veröffentlichten Daten zur Entwicklung der US-Verbraucherpreise im Januar, die darauf hindeuteten, dass die Federal Reserve möglicherweise nicht vor Juni mit Zinssenkungen beginnen könnte.

Die Aussicht auf eine längere als erwartete Hochzinsphase in den USA stützt den Dollar. Dies ist an sich bereits ein bearisher Faktor für die Ölpreise, da die Ölfutures in US-Währung gehandelt werden und für Trader ausserhalb der Vereinigten Staaten weniger attraktiv werden, je stärker der Dollar aufwertet. Darüber hinaus dürften längere Hochzinsphasen üblicherweise einen dämpfenden Effekt auf die Konjunktur und somit auch auf die Ölnachfrage in den USA haben, was die Preise üblicherweise unter Druck setzt.

Die Opec geht in ihrem aktuellen Monatsbericht allerdings für 2024 von einem „robusten Wirtschaftswachstum“ aus und beliess daher ihre Prognosen zum globalen Nachfragewachstum bei +2,25 Mio. Barrel pro Tag, was deutlich optimistischer ist als die Erwartungen der EIA und der IEA. Der aktuelle Monatsbericht der IEA steht zwar erst am morgigen Donnerstag zur Veröffentlichung aus, IEA-Chef Fatih Birol gab jedoch zuletzt erneut an, dass das starke Angebotswachstum von Produzenten, die nicht der OPEC+ angehören, das erwartete Nachfragewachstum im laufenden Jahr mehr als ausgleichen würde. Dagegen rechnen OPEC und EIA eher mit einer leichten Unterversorgung. Allerdings wird die Entwicklung der Versorgungslage auch stark von der Produktionspolitik der OPEC+ abhängen. Wie diese im weiteren Jahresverlauf aussehen wird, wird sich frühestens im kommenden Monat zeigen, wenn das Bündnis darüber entscheiden will, ob bzw. in welchem Masse die für das erste Quartal vereinbarten freiwilligen Zusatzkürzungen fortgesetzt werden.

Börsendaten 14.02.2024 um 08:58

ICE-Gasoil MÄR: 870.50
ICE-Brent APR: 82.90$
NY-Rohöl WTI MÄR: 77.92$
US-Dollar/CHF: 0.8863

Rheinfracht nach Basel: 16.50

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Ölpreise auf Achterbahnfahrt

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die angespannte Lage im Nahen Osten bleibt ein bedeutender Faktor, der den Ölmarkt stützt. Die fortgesetzten Auseinandersetzungen im Gazastreifen und die Offensive Israels in der Grenzstadt Rafah tragen weiterhin zur Unsicherheit bei, was eine Abwärtsbewegung am Markt verhindert.

Auf der anderen Seite bleiben Bedenken hinsichtlich der Zinspolitik der Federal Reserve bestehen. Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen könnten sich verzögern, da eine Umfrage der New York Fed zu den Verbrauchererwartungen zeigt, dass die Inflationserwartungen über dem Ziel der Fed von zwei Prozent liegen, sowohl für dieses Jahr als auch für die nächsten fünf Jahre.

Eine längere Phase hoher Zinsen seitens der Fed könnte zu einer Verlangsamung des Wirtschaftswachstums führen und damit die Ölnachfrage verringern. Die heutige Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisindizes für Januar wird daher mit Spannung erwartet, in der Hoffnung auf einen erneuten leichten Rückgang der Inflation, der die Anleger beruhigen könnte.

Zusätzlich zu den Inflationsdaten steht am Nachmittag der aktuelle OPEC-Monatsbericht auf dem Programm. Besonderes Augenmerk liegt auf der Einhaltung der seit Januar geltenden freiwilligen Förderkürzungen. Die genauen Fördermengen der 13 OPEC-Mitglieder werden genau überprüft, um festzustellen, ob die vereinbarten Kürzungen tatsächlich umgesetzt wurden.

Insgesamt bleibt die Lage am Markt durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und die Unsicherheit bezüglich der Geldpolitik der Fed weiterhin volatil. Die Entwicklungen in den kommenden Wochen, insbesondere bezüglich der OPEC+-Förderpolitik, werden mit grossem Interesse verfolgt werden.

Börsendaten 13.02.2024 um 09:13 Uhr

ICE-Gasoil Mär: 882.25$

ICE-Brent April: 82.24 $

NY-Rohöl WTI Mär : 77.18$
US-Dollar/CHF: 0.8811

Rheinfracht nach Basel: Fr. 18.00/to

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