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Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus.

Wir bauen unser Tankstellenetz weiter aus. Am 31. August  2021 wird  im Mühlmet 164, 5053 Wölflinswil eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus.

Wir bauen unser Tankstellenetz weiter aus. Am 17. August  2021 wird an der Rheinfelderstrasse 2, 4127 Birsfelden eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

Moveri unterstützt den FC Aarau Frauen

Moveri ist als Sponsor mit seiner Tankstellenmarke Ruedi Rüssel auf den Autos des FC Aarau Red Boots präsent

Bereits seit einigen Jahren pflegen wir mit den FC Aarau Frauen – RED BOOTS Aarau eine Partnerschaft. Als starkes Zeichen der Verbundenheit konnten wir den Spielerinnen, zusammen mit weiteren Sponsoren, am Freitag, 25. Juni die neuen Fahrzeuge übergeben.

Den RED BOOTS Aarau gelang nach einer sensationellen Rückrunde 2020/2021 der Aufstieg in die AXA WOMEN`S SUPER LEAGUE. Wir gratulieren herzlich und wünschen einen guten Saisonstart!

Der Frauenfussball hat in Aarau eine lange Tradition. Die Frauenmannschaft des FC Aarau 1902 feierte bereits anfangs der siebziger Jahre mehrmals den Schweizermeister-Titel. Nach einer längeren Durststrecke mit dem Abstieg bis in die zweite Liga baute der Verein den Frauenfussball wieder auf. In der Folge stieg die erste Mannschaft in die Nationalliga B auf und der Verein spielte im Juniorinnenspitzenfussball wieder bei der nationalen Elite mit. 2015 wurde der Verein ‚FC Aarau Frauen Leistungsfussball‘ innerhalb des FC Aarau 1902 gegründet und seit 2017 ist der FC Aarau Frauen komplett eigenständig. 2021/2022 werden nebst der 1. Mannschaft auch U19-, U17-, U15- und U14-Teams an der Meisterschaft teilnehmen.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus.

Wir bauen unser Tankstellenetz weiter aus. Am 6. Juli  2021 wird am Zollplatz 7, 5322 Koblenz eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus.

Wir bauen unser Tankstellenetz weiter aus. Am 29. Juni  2021 wird an der Freiburgerstrasse, 4057 Basel eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

Schliessung

Ein Schild im Fenster zeigt, dass die Tankstelle geschlossen ist. Auf dem Schild heisst es "Sorry, we're closed".

Am 18.06.2021 schlissen wir die Ruedi Rüssel Tankstelle an der Bützbergstrasse 98, 4900 Langenthal.

Ihre nächsten Moveri Tankstellen finden Sie bei:

Garage & 2 Radcenter Hugo Kölliker, Dorfstrasse 3, 3368 Bleienbach.

Station Miniprix / Shop, Wangenriedstrasse 1, 3380 Wangen an der Aare.

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Wir bauen unser Tankstellenetz weiter aus. Am 16. Juni  2021 wird an der Hochbergerstrasse 50, 4057 Basel eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

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Wir bauen unser Tankstellenetz weiter aus. Am 8. Juni  2021 wird an der Mutschellenstrasse 25, 5454 Bellikon eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

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Wir bauen unser Tankstellenetz weiter aus. Am 19. Mai  2021 wird an der Schützengraben 23, 4051 Basel eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

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Wir bauen unser Tankstellenetz weiter aus. Am 6. Mai  2021 wird an der Köllikerstrasse 30, 5745 Safenwil  eine weitere Ruedi Rüssel Station eröffnet.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Es bleibt spannend….

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Die Ölpreise an den Warenterminmärkten haben am Freitag im späten Handel noch weiter zulegen können, starten heute Morgen aber mit Verlusten in die neue Woche – Dies beschert uns fast identische Preise wie am Freitag.
Die Versorgungslage ist und bleibt weiterhin angespannt, da die in letzter Zeit deutlich gestiegene globale Nachfrage auf Produktionsseite nicht vollständig gedeckt werden kann und somit die globalen Ölbestände immer weiter zurückgehen.

Es gibt aber auch Faktoren, welche die Rohölpreise drücken. Vor allem die Delta-Variante des Corona-Virus bereitet den Anlegern immer mehr Sorgen. Die globalen Neuinfektionen per Ende Juli seien auf den höchsten Stand seit Mitte Mai angestiegen. Auch in China, dem weltweiten Wachstumsmotor der letzten Jahre und Jahrzehnte, steigen die Fallzahlen wieder an und es kommt immer wieder zu neuen regionalen Lockdowns. Zudem kamen heute Morgen schwache Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte. Das Wachstum der chinesischen Industrieaktivität war im Juli erstmals seit 17 Monaten wieder rückläufig und der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe lag per Juli nur bei 50,3 Punkten. Die Analysten hatten hier im Vorfeld mit 51 nach 51,3 im Vormonat gerechnet.

Am Donnerstag wurde vor der Küste des Oman ein israelischer Öltanker angegriffen, wofür der Iran verantwortlich gemacht wird. Dies sorgt für neue Spannungen zwischen Washington und Teheran, was sicherlich auch den Verhandlungen über die Wiederaufnahme des Atomabkommens nicht gerade dienlich sein dürfte.

Es bleibt spannend, wir empfehlen, trotz den eher höheren Preisen als vor einem Jahr mit Covid-Lockdown im Rücken, Ihren Bedarf für den Winter rechtzeitig zu decken.

Börsendaten:

ICE-Gasöl: 609.50 (-3.75$)
ICE-Brent: 74.76 (-0.65$)
ICE-Crude: 73.35 (-0.60$)
US-Dollar/CHF: 0.9056 (-0.0001)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Wenig Freude bei den Bären

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Keine wirklich spektakulären Bewegungen gestern. Nach der Mittagspause (MEZ) kletterten alle Produkte stetig nach oben und gingen dann auch mehr oder weniger auf den Tageshochs aus dem Markt – während der Nachtsitzung dann leichter Rückgang.

Eigentlich wenig Bewegung und wenig preisliche Veränderung. Betrachtet man aber die Bewegung dieser Woche als Ganzes, stellt man nüchtern fest: die Tendenz ist steigend – wenn auch nur wenig, aber die Nadel zeigt nach oben. Und wenn wir heute die Woche in etwa auf dem aktuellen Niveau abschliessen, werden die Bären sehr wenig Freude an der Gesamtwochenbewegung haben: denn diese lässt wenig Hoffnung für Rückgang offen. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen: es gibt einfach kaum Anhaltspunkte, welche uns schon kurzfristig, also in den kommenden Tagen, allenfalls ein zwei Wochen, wirklich Mut auf einen mehrtägigen, nachhaltigen Rückgang machen.

Im Gegenteil: das FED (US-Notenbank) hat ja vorletzte Nacht die lockere Zinspolitik bis auf weiteres bestätigt. Die Investitionen mit billigem Geld bleiben also ungeachtet der hohen Inflationsgefahr weiter hoch, parallel dazu zwangsläufig auch der Energiedurst. Und die Ölpreise werden nun mal, ob wir es wollen oder nicht, in NY «gemacht».

Und dass die Impfzahlen, bzw. die Impfbereitschaft, schwindet ist absolut keine Sensation. Im Gegenteil: alles andere würde überraschen. Wer wollte, der ist nun geimpft, wer musste (wegen Ferienzielen) der ist es nun ebenfalls. Zurück bleiben nun die absoluten Impfgegner und die ewig Unentschlossenen. 

Börsendaten 30.7. 2021 um 08:10 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $608.50 (-0.75$)

ICE-Brent SEP: $75.53 (-.52$)

NY-Rohöl WTI AUG $73.02 (-0.60$)

US-Dollar/CHF: 0.9070 (+0.0006)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Riesiges US Infrastrukturpaket und hochtourige US-Wirtschaft: wenig Hoffnung für fallende Ölpreise

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Auch gestern blieben alle in London und NY gehandelten Produkte im engen Querkanal gefangen. Und je länger die Bären und Bullen in diese Leitplanken gelegt werden, desto heftiger wird ihr Schnauben und Brüllen beim Ausbruch sein.

Aber wer bricht zuerst aus? Die Bullen nach oben oder die Bären nach unten? Aufgrund der Kursentwicklung der vergangenen Wochen und Monate muss eher ein Ausbruch nach oben favorisiert werden. Denn weiterhin läuft die Weltwirtschaft im «Nach-Corona-Aufholmodus». Dies untermauern auch einige Zahlen aus der Welt der grossen Verbraucher: in den USA stieg die Flugbenzinnachfrage auf ein 15-Monathoch. In Japan wurde die Raffinerieauslastung um 2.8% gesteigert und in Indien will man die Vollauslastung der eigenen Raffinerien im Oktober wieder erreichen. Auch in China wird der Raffineriedurchsatz laufend erhöht und bei uns in Europa haben die Lockerungen zu deutlich mehr Reiseverkehr geführt.

Vor allem aber – aus langfristiger Sicht – hat der US-Senat (nach monatelangem, zähem Ringen) einem ein (1!) Billionen schweren Infrastrukturprogramm zugestimmt. Damit sollen das marode Strassen- und Brückennetz sowie die Flughäfen der USA saniert und schnelleres Internetnetz gebaut werden. Aber auch die zum Teil uralten Wasserleitungen (teils noch Bleirohre) sollen überholt werden.

Diese Investitionen fallen in eine bereits auf Hochtouren laufende US-Wirtschaft mit einer aktuellen Inflationsrate von über 5.4%. Und beides zusammen, Investition und hochtourige Wirtschaft, lösen einen riesigen Energiedurst aus – kaum Anreiz für die Investoren auf fallende Ölpreise zu setzen.

Börsendaten 29.7. 2021 um 08:45 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $605.75 (+4.75$)

ICE-Brent SEP: $75.11 (+0.37$)

NY-Rohöl WTI AUG $72.77 (+0.38$)

US-Dollar/CHF: 0.9091 (-0.0013)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Können die Erneuerbaren Energien mit Stromnachfrage Schritt halten

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Seit den wirklich ausserordentlichen Bewegungen der vergangenen Woche – Montag + Dienstag über $40/Tonne beim Gasoil nach unten und dann Mittwoch und Donnerstag dasselbe nach oben – scheinen die Kurse seit Freitag in London wie in NY eingefroren, bzw. die Bullen und Bären entweder in den Ferien, erstarrt gelähmt oder sonst irgendwie ohne Interesse. Aber aufgepasst, schlafende Bären und Bullen sind unglaublich aggressiv, wenn sie einmal geweckt werden.

Das heisst: sobald wir den engen Kanal der Querbewegung nach oben oder nach unten verlassen, dürfte es hektisch werden. Kurssprünge beim Gasoil von ca. $15/Tonne nach oben wie nach unten wären dann keine Überraschung.

Noch eine interessante Zahl betreffend der Erneuerbaren Energie, bzw. zum Stromverbrauch. Der Stromverbrauch weltweit wird dieses und kommendes Jahr ca. 5% zunehmen. Doch nur die Hälfte dieses Anstieges kann durch Erneuerbare Energien gedeckt werden – und dies trotz Rekordausbau. Die zweite Hälfte der Stromnachfrage-Steigerung muss und wird aus fossiler Energie bereitgestellt werden. Somit wird der CO2 Ausstoss trotz aller Bemühungen weiter steigen.

Börsendaten 28.7. 2021 um 08:15 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $602.75 (+2.25$)

ICE-Brent SEP: $74.90 (+0.42$)

NY-Rohöl WTI AUG $72.13 (+0.48$)

US-Dollar/CHF: 0.9150 (+0.0001)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Das Erdölpreis-Diktat der USA

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Mit dem heutigen Preisniveau erreichen wir erneut knapp den Bereich der höchsten Preise des Jahres für Heizöl- und Treibstoff. Der Ausflug nach «unten» von vergangener Woche war also nur von sehr kurzer Dauer und wenig nachhaltig.

Mit ein Grund für die unentwegt nach oben zeigenden Preisnadel mag die US-Zinspolitik des FED, der US-Notenbank, zu sein. Wir haben schon vor Monaten berichtet, dass in den USA der stärkste Wirtschaftsboom der vergangenen vierzig Jahre erwartet wird. Mit «Schuld» daran sind die Niedrigst-Zinsen knapp über dem Nullniveau. Und laut Notenbank Chef Jerome Powell will man an dieser Zinspolitik festhalten, um die nach Corona geschwächte US-Wirtschaft weiter anzukurbeln, den Markt mit billigem Geld zu fluten. Dies ganz im Bewusstsein, dass diese Massnahmen stark inflationär sind. Bereits jetzt soll die Jahresinflation bei ca. 5.4 Prozent liegen, ein deutlich schnellerer Anstieg wie geplant. Die Preise für Einfamilienhäuser und – wichtig in den USA – Occasion Autos sowie Hausmieten schnellen nach oben. Und trotzdem will die FED an ihrem Ziel des «maximalen Beschäftigungsgrads» (also möglichst tiefe Arbeitslosigkeit) unbeirrt festhalten. Selbst wenn aktuell geschätzte 9.2 Millionen Stellen in den USA scheinbar unbesetzt sind. Das heisst, dass die Löhne steigen werden, die Preise der Endprodukte in der Folge ebenfalls und somit wird die Teuerungsspirale weiter nach oben gedrückt. Zusammengefasst: die US-Wirtschaft läuft heiss, droht allenfalls gar zu überhitzen. Und eine derart boomende Wirtschaft hat Energiehunger – und zwar massiv und nach allen Energieträgern.

Und da die USA mit über 18 Millionen Fass pro Tag (=ca. 20% des globalen Verbrauchs) noch immer der mit Abstand grösste Erdölverbraucher sind, werden sie auch in Zukunft hauptverantwortlich für den Erdölpreis sein. Und mit dem oben geschilderten, hochtourig laufenden Wirtschaftsmotor, welchem man mit den tiefen Zinsen weiterhin «hochoctanes Benzin» einspritzt, ist keine Besserung in Form fallender Ölpreise nicht in Sicht.

Und somit müssen wir – weltweit – wohl oder übel das US-Preisdiktat akzeptieren.

Börsendaten 27.7. 2021 um 08:35 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $603.00 (+3.00$)

ICE-Brent SEP: $74.80 (+0.30$)

NY-Rohöl WTI AUG $72.09 (+0.18$)

US-Dollar/CHF: 0.9163 (+0.0002)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Tiefere Heizöl- und Treibstoffpreise: wie gewonnen so zerronnen

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Auch wenn wir es fast nicht glauben wollen ist es Tatsache: die am vergangenen Montag auf dem Präsentierteller servierte Möglichkeit für eine vor allem aus zeitlicher aber auch kursmässiger Sicht nachhaltige Abwärtskorrektur wurde weggewischt, noch ehe sie richtig bestätigt und Fuss fassen konnte. Schon am Dienstagnachmittag war die Luft draussen und am Donnerstagabend waren wir bereits wieder auf dem montäglichen Ausgangsniveau.

Einmal mehr ist uns gezeigt worden, wie stark und ungebrochen der generelle Haussetrend ist und andererseits vor allem, dass ALLE Korrekturen nach unten IMMER Kaufgelegenheiten sind.

Wie geht es kurzfristig weiter? Gut möglich, dass uns heute und allenfalls morgen leicht tiefere Preise gegenüber Freitag vorliegen werden. Die Tendenz in den kommenden Wochen aber dürfte die gleiche sein wie jene in den vergangenen Wochen und Monaten: nach oben. Nicht ausgeschlossen, dass wir das «Vor-Corona-Niveau» von Gasoil bei $665/Tonne schon bald ansteuern werden. Ergäbe einen Preisanstieg in CHF für Heizöl- und Diesel von ca. CHF 6.- per 100 Liter (bei gleichbleibenden $ und Frachtnotierungen).

Börsendaten 26.7. 2021 um 08:35 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $594.75 (-4.25$)

ICE-Brent SEP: $73.37 (-0.73$)

NY-Rohöl WTI AUG $71.24 (-0.83$)

US-Dollar/CHF: 0.9185 (-0.0017)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Noch nicht bereit für Rückgang

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Der Markt scheint generell (noch) nicht bereit für eine wirklich nachhaltige Abwärtsbewegung. Dies die Erkenntnis, nach dem Kursverlauf der vergangenen Tage.

Hier ein schneller Rückblick: vergangen Woche wurden die Voraussetzungen für Rückgang geschaffen, welcher dann am Montag vor allem, aber auch noch am Dienstagvormittag tatsächlich einsetzte – und wie! Über $40/Tonne Rückschlag an einem einzigen Tag beim Gasoil. Am Dienstag, nach einem vormittäglichen zögerlichen, kleinen Rückgang, eine Konsolidierungsphase. Am Mittwoch und gestern Donnerstag dann praktisch analoge Bewegung zum Montag – einfach mit umgekehrtem Vorzeichen.

Also trotz ausgebreitetem, roten Teppich wagten die Bären diesen nicht zu betreten. Das heisst dass die Mehrheit der Marktteilnehmer – UND DIESE IST ENTSCHEIDEND – der Meinung ist und bleibt, dass sich der Ölmarkt weiterhin auf Erholungskurs befindet. Diese Mehrheit der Marktteilnehmer setzt auf eine massive Konjunkturwelle, welche in der Regel immer auf eine (wirtschaftliche) Krise folgt.

Ein Prüfstein auf dem weiteren Weg nach oben – beim Gasoil London könnte dies nochmals ein Anstieg von rund $65/Tonne bedeuten – sind die Höchstwerte bei allen Ölprodukten, welche vergangene und vorletzte Woche erzielt wurden. Ein nervöses Hin und Her auf diesen Werten (Gasoil im Bereich $620/625/to) ist zu erwarten.

Generell: es bleibt dabei, der Markt ist und scheint ganz einfach hausselastig zu bleiben, auch wenn dies manchmal aus Sicht des Verbrauchers oder des Einkäufers sehr schwer nach zu vollziehen ist.

Börsendaten 23.7. 2021 um 09:05 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $599.75 (+7.25$)

ICE-Brent SEP: $73.72 (-0.07$)

NY-Rohöl WTI AUG $71.81 (-0.13$)

US-Dollar/CHF: 0.9202 (+0.0009)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Gestern: Die Preise steigen und steigen, aber wie lange noch?

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Seit Wochen sehen wir die Preise nur bergauf klettern, doch wie sich Anfangswoche gezeigt hat, ist auch das Gegenteil schnell möglich. Anfangswoche fielen wir auf etwa Mitte Mai Niveau und dies nicht ohne Grund. Die OPEC hatte entschieden ab August mehr Öl zu fordern, was demnach das Angebot erhöhen würde. Dementsprechend wurden die Kurse instabil und fielen. Viele Stopp Loss wurden ausgelöst und dies führte dann zu einer Kettenreaktion. Die Ölpreise stabilisierten sich jedoch schnell und stiegen später bzw. am nächsten Tag rasch wieder an. Das Gasoil wie auch Brent und Rohöl stiegen nämlich innert kürzester Zeit auf fast Mitte Juni Niveau.

Doch wie wird es weiter gehen?

Laut meiner Theorie (Fibonacci-Folge) müssten folgende Kurse erreicht bzw. überschritten werden um die nächste Haussewelle zu starten:

Gasoil momentan bei 585: Müsste die 595er Grenze überschreiten um das Jahreshoch (623) wieder zu erreichen.

Brent momentan bei 72.00: Müsste die 73.20er Grenze überschreiten um das Jahreshoch (77.80) zu erreichen.

Rohöl momentan bei 70.20: Müssten die 72.00er Grenze überschreiten um das Jahreshoch (77.00) zu erreichen.

Ob sich meine Theorie bewahrheiten wird, werden wir in den nächsten Tagen oder Wochen sehen. Natürlich wenn die Grenzen nicht überschritten werden, so werden sich die Preise wieder nach unten korrigieren müssen.

Börsendaten 22.7. 2021 um 09:30 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $586.25 (+1.00$)

ICE-Brent SEP: $72.07 (-0.16$)

NY-Rohöl WTI AUG $70.20 (-0.10$)

US-Dollar/CHF: 0.9169 (-0.0009)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Neuorientierung

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Auch wenn gestern beim Gasoil London zwischen Höchst- und Tiefstkurs eine Amplitude von ca. $15/Tonne lag, Entscheidendes passierte nicht – es blieb lediglich bei einem unentschlossenen Hin und Her. Der Schock vom vorgestrigen Absturz sass und sitzt wohl noch immer tief. Jetzt müssen die Positionen neu geordnet und sortiert, allenfalls neue Strategien entwickelt werden.

Wichtig ist vor allem, dass der montägliche Absturz gestern nicht fortgesetzt wurde. Und dass die Tagesschlusskurse bei allen Produkten mehr oder weniger im Bereiche der Höchstkurse markiert wurden, zeigt ebenfalls auf, dass in den kommenden Tagen nicht zwingend mit einem erneuten «Crash» in gleichem Ausmass gerechnet werden muss, darf.

Was allerdings vielleicht ein leichtes Umdenken erfordert in der aktuellen, in weiten Teilen der Welt angesetzten, laufenden Lockerungsphase: die Delta Variante scheint vielmehr die «jüngeren Generationen» (wer auch immer dazugehört oder wo auch immer der «Schnitt» gezogen wird) zu treffen. Könnte dieser Fakt nicht dazu führen, dass vor allem die Reisetätigkeit dieser Bevölkerungsschicht erneut etwas eingeschränkt wird und somit vor allem die Nachfrage im Flug- und Fernverkehr nicht so stark und schnell prosperiert wie prognostiziert?

Börsendaten 21.7. 2021 um 08:45 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $563.00 (+0.75$)

ICE-Brent SEP: $69.03 (-0.32$)

NY-Rohöl WTI AUG $66.88 (-0.32$)

US-Dollar/CHF: 0.9220 (+0.0003)

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: «Erdbeben» in London und NY bringt Chance

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Der gestrige Tag könnte in die «Neuzeitliche Ölbörsengeschichte» eingehen, ebenso wie jener Montag 9. November 2020, als die ersten Zulassungsgesuche für Covid-Impfstoffe gestellt wurden und somit die Ölpreise auf eine ungebremste Bergfahrt schossen, während derer die Börsenkurse der Ölpreise in den nachfolgenden beinahe neun (9) Monaten mehr als verdoppelt wurden! Nicht, dass nun alles nur noch in den Keller geht, nein sicher nicht, aber der gestrige Tag dürfte als markanter Punkt in den Archiven und Kursaufzeichnungen zurückbleiben.

Als Begründung wird in den Medien genannt: die OPEC-PLUS Allianz habe sich mit den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Quotenaufteilung (wer darf wieviel fördern) einigen können. Ab August wird die Gesamtproduktion täglich um 400’000 Fass/Tag erhöht. Dies nicht nur wie bisher in den Medien publiziert bis Ende Dezember 2021, sondern bis Ende 2022. Dann sollte das «Vor-Corona-Niveau» wieder erreicht sein, bzw. die vergangenen Sommer eingeführten, drastischen Förderreduktion von insgesamt knappen 10 Mio. Fass/Tag wieder «rückgängig» gemacht worden sein.

Wenn die OPEC-PLUS Allianz solch einschneidende und weitgreifende Massnahmen beschliesst, ist sie sich betreffend Konjunktur Entwicklung sicher und überzeugt sein. «Ins eigene Fleisch» schneiden oder den eigenen Ast absägen tut wohl niemand bewusst. Also rechnet das Kartell und seine in der Allianz eingebundenen Partner mit kontinuierlichem, wirtschaftlichen Aufschwung.

Das gestern in London und NY war nichts wie reine Panik. Und Panik ist immer schlechter Ratgeber. Der gestrige Rückgang wird sicher wieder mindestens teilkorrigiert nach oben. Wer also in den kommenden Tagen Bedarfsmeldung erhält, dem bietet sich heute eine nicht nur völlig unerwartete, sondern vor allem auch eine völlig unerwartet tiefe Einkaufmöglichkeit auf einem seit Ende Mai nicht mehr gebotenen Preisniveau.

Börsendaten 20.7. 2021 um 08:25 Uhr

ICE-Gasoil JUL: $563.50 (+1.00$)

ICE-Brent SEP: $69.25 (+0.63$)

NY-Rohöl WTI AUG $66.52 (+0.10$)

US-Dollar/CHF: 0.9188 (+0.0010)

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