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Ab dem 4. April tanken Sie mit der Moveri-Karte auch an 50 bp Stationen!

Die Moveri-Tankkarte wird an der Tanksäule eingeführt

Mit der Moveri-Karte können Sie jetzt an noch mehr Standorten tanken, denn ab heute gilt diese auch an rund 50 bp-Tankstellen. Und es werden noch mehr! Im Tankstellenfinder sehen Sie immer aktuell, welche bp-Standorte schon dabei sind und mit Ruedi Rüssel und Miniprix bald das grösste Tankstellennetz der Schweiz mit über 700 Standorten bilden.

Sie haben noch keine Moveri-Karte? Dann bestellen Sie sie ganz einfach hier.

Wir freuen uns, Sie an einer unseren Tankstellen begrüssen zu dürfen.

Übernahme des bp Tankstellennetzes

Am 01. April 2022, übernehmen die Oel-Pool AG und die dazugehörige Tochtergesellschaft Moveri AG, offiziell das bp Tankstellennetz sowie die Versorgungsstruktur von bp in der Schweiz. Dieser Meilenstein ist ein strategischer Schritt für uns auf dem Weg, zukünftig ein attraktiver Partner für flüssige Energieträger bei Wärme und Mobilität zu sein.

Die Moveri AG betreibt über 330 Ruedi-Rüssel- und Miniprix-Tankstellen, dazu weitere 200 Tankstellen als Lizenznehmer unter der Marke bp und Shell und mit dieser Übernahme, kommen nochmals 200 Tankstellen der bp mit dazu. Somit umfasst unser Angebot ab sofort über 700 Tankstellen, 150 Shops und rund 80 Möglichkeiten, das Auto zu waschen.

Trotz einem rückläufigen Treib- und Brennstoffmarkt sind Zusammenschlüsse mit daraus resultierenden Synergien die logische Folge: Mit der Übernahme des Schweizer bp Tankstellennetzes und unserer dynamischen Unternehmenskultur sind die Oel-Pool AG und Moveri AG sehr gut aufgestellt und verfügen über genügend Mittel, die Zukunft des Schweizer Energiemarktes zu gestalten. Dazu wollen wir auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und so bald wie möglich innovative Treib- und Brennstoffe anbieten, wie z.B. synthetische oder Bio-Treib- und Brennstoffe. Denn wir wollen und werden Teil der Energiewende sein.

Wir freuen uns auf die Zukunft und wünschen Ihnen viel Freude an unseren Tankstellen.

 

Copyright Foto: Stefano Schröter

Tankstelle Cuendet in Yverdon – akzeptiert neu die Moveri-Karte  

Cuendet Tankstelle in Yverdon

Neu können unsere Kunden ganz bequem auch mit der Moveri-Karte bezahlen. Der Tankautomat steht unseren Tankkunden 24 Stunden zur Verfügung.

Die beliebte Cuendet Tankstelle in Yverdon mit Shop und Car Wash bietet ein breites Sortiment an:
frische Backwaren, Gebäck, frische Salate, Obst und Gemüse, Lebensmittel, Getränke, Kiosk-, Hygiene-und Haushaltsartikel, Gasdepot, Autozubehör sowie Blumen an. Für Kaffeegenuss ist ebenfalls gesorgt.

Der Shop ist täglich von 6.00 – 22.00 Uhr offen – das Team freut sich auf Ihren Besuch.

Ruedi Rüssel Tankstelle in Suhr jetzt mit avec Store

Am 14. Januar 2022 hat der avec Store in Suhr – davor war es ein APERTO Shop – nach kurzer Umbauphase seine Türen geöffnet. Der Store bietet ein breites Angebot an Backwaren, Sandwiches, Salaten und weitere Lebensmittel sowie Haushalts- und Kioskartikel. Auch für sofortigen Kaffeegenuss ist gesorgt. Tische und Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Vor dem Shop sind genügend Parkplätze vorhanden.

Das Team unter der Leitung von Enrico Bode freut sich auf Ihren Besuch und ist für Sie an 365 Tagen da – Montag bis Freitag von 05.30 bis 20.30 Uhr und Samstag bis Sonntag von 07.00 bis 20.30 Uhr.

Moveri ist aktiv bei der Reduktion von CO₂

Moveri reduziert ihren CO2-Ausstoss kontinuierlich

Als wesentlicher Akteur im Schweizer Treibstoffmarkt nehmen wir unsere Verantwortung in Sachen Klimaschutz sehr ernst und bauen unsere Massnahmen zur CO₂-Reduktion kontinuierlich aus. So hat unsere gesamte Firmengruppe z.B. durch die Beimischung von Biotreibstoffen in Benzin und Diesel 2019 mehr als 100‘000 t CO₂ eingespart. Und wir planen zahlreiche weitere Massnahmen für die stetige Reduktion des CO₂-Ausstosses und investieren in CO₂-neutrale, synthetische Treibstoffe. Ab 2022 werden wir unserer Kundschaft ausserdem die Möglichkeit anbieten, beim Tanken den CO₂-Ausstoss zu kompensieren.

Sicher durch den Winter

Mit Winterreifen sicher durch den Schnee

Zwar gibt es kein Verbot, im Winter mit Sommerreifen zu fahren, aber empfehlenswert ist dies auf keinen Fall, weil sich dadurch der Bremsweg markant verlängert. Reifentests der Continental AG haben gezeigt, dass ein Auto mit Winterreifen bei schneebedeckter Fahrbahn und einer Geschwindigkeit von 100 km/h 31 m bis zum Stillstand braucht. Ein Auto mit Sommerreifen hingegen ist nach 31 m immer noch mit einer Geschwindigkeit von 35 km/h unterwegs und kommt erst nach 62 m zum Stehen. Es braucht also doppelt so lange wie ein Auto mit Winterreifen (Quelle MeinAuto.de). Wichtig ist ausserdem zu prüfen, dass die Winterreifen mindestens 4 mm Profiltiefe aufweisen.

Denken Sie auch daran, dass Eisglätte am häufigsten bei Brücken und in Waldschneisen entsteht. Fahren Sie deshalb vorausschauend und achten Sie auf genügend Abstand.
Stecken Sie fest? Versuchen Sie, möglichst niedertourig anzufahren (im 2. Gang). Mit durchdrehenden Rädern kommen Sie nicht vom Fleck.
ABS und ESP sind zwar Helfer, aber nicht mehr. Sie schützen nicht bei zu schnellem Fahren und Eisglätte.

Bei Schnee und Eis wird alles ruhiger und langsamer. Geniessen Sie es und bleiben Sie gelassen, auch wenn Sie mehr Zeit benötigen als geplant. Lieber kommen Sie und die anderen Verkehrsteilnehmer unfallfrei nach Hause.

Wir wünschen Ihnen weiterhin gute Fahrt und freuen uns, Sie an unseren Tankstellen begrüssen zu dürfen.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus. Am 7. Dezember 2021 wird an der Klingentalstrasse 12 in 4057 Basel eine weitere Ruedi Rüssel Tankstelle mit Shop eröffnet.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus.  Am 1. Dezember 2021 wird an der La Tzintre 1  in 1637 Charmey eine weitere Miniprix-Tankstelle eröffnet.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus.

Wir bauen unser Tankstellennetz weiter aus. Am 22. November 2021 wird an der Hauptstrasse 9 in 6436 Muotathal  eine weitere Ruedi-Rüssel-Tankstelle eröffnet.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Volatiler Handel geprägt von Versorgungsnot und Rezessionsangst

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Der Handel an den elektronischen Märkten bleibt getrieben von Angst, geprägt von Versorgungsnot und von hoher Volatilität.

Die Inflation steigt weltweit in schwindelerregende Höhen, so dass die meisten Notenbanken weltweit ihre Geldpolitik merkbar gestrafft haben – allen voran die Fed, die im Mai schon den zweiten Zinsschritt gemacht hat. Mit flächendeckenden Lockdowns in China, einer der grössten Volkswirtschaften der Welt, wächst zudem die Angst vor einer globalen Rezession.

Die aktuelle Situation wird sich voraussichtlich erst verbessern, wenn China die «Zero-Covid» Regelung zusammen mit den Lockdowns begräbt. Zeitgleich muss sich der Konflikt in der Ukraine beruhigen, die OPEC+ die Förderquote erhöhen, die weltweiten Lagerbestände müssen aufgebaut werden und die Welt beweisen, dass sie auch ohne russisches Öl funktionieren kann. Zu viele Baustellen um von einem zeitnahen Rückgang auf vor-Corona-Niveau träumen zu können.

Börsendaten 13.05.2022

ICE-Gasoil Juni: $ 1’089.00

ICE-Brent Juli $ 109.18

NY-Rohöl WTI Juni $ 107.57

US-Dollar/CHF: 1.0025

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Durchatmen und vor allem durchlüften; ein Einkauffenster hat sich geöffnet

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Nach Eröffnung der Börsentätigkeiten in New York gestern um ca. 15:30 Uhr, begannen die Preise zu schwächeln und stürzten dann rund eine Stunde später vollends ab. Erstaunt uns eigentlich nicht sonderlich, denn die Neuigkeiten, dass Russland einen Abnehmer für russisches Öl zu vergünstigten Preisen bereits gefunden hat, wirkt eher «bearish» auf unsere Preise. Und dies bringt uns heute nun ein Einkauffenster, welches es zu nutzen gilt. Denn grundsätzlich bleibt die Lage am Markt angespannt – denn übergeordnet ist und bleibt der Markt fest – daher können wir mit weiteren, starken Ausschlägen nach oben in Zukunft rechnen.

Die aktuellsten Wirtschaftsaussichten scheinen nicht gerade rosig, denn nun vermeldet auch Nordkorea, dass sie wieder anfangen Städte abzuriegeln, da sie die ersten Coronafälle, nach angeblich über zwei Jahren, zu beklagen haben. Es scheint leider fast schon so, als würde das Thema «Corona», welches Mitte Februar 2022 wie aus dem nichts verschwand, wieder vermehrt diskutiert werden. Zudem spürt und sieht man auch die zunehmende  Präsenz, welche Corona in unseren Boulevardblättern kriegt. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Ganze auch wieder in der Schweiz zum Thema wird. Womöglich wird der Übergang vom Krieg zurück zum «Leben mit Corona» gleichermassen flüssig sein, wie damals der Übergang vom «Leben mit Corona» zum Krieg.

Börsendaten 12.05.2022  – 08:34

ICE-Gasoil MAI: 1’088.25$
ICE-Brent JUL: 105.88$
NY-Rohöl WTI JUN: 103.91$
US-Dollar/CHF: 0.9963

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Ölmulti senkt Angebotspreise für China

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Der saudische Ölmulti Saudi Aramco hat die Rohöl-Angebotspreise für Juni für den asiatischen Markt deutlich gesenkt. Das zeigt, dass man weiterhin mit einer schwachen Ölnachfrage aus China rechnet. Es wird weiter an der strengen Null-Covid-Strategie festgehalten. Dies hat auch Auswirkungen auf den Welthandel. Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte man mit Verzögerungen von Waren aus China mit mehreren Wochen gerechnet. Aktuell ist unklar, ob ein Teil der Waren überhaupt je ankommt. Wie lange werden aufgrund der Lockdowns die Häfen und Fabriken noch geschlossen? Sind dies noch Wochen oder gar mehrere Monate? Falls grosse Häfen wie Shanghai wieder normal funktionieren, dürfte es noch trotzdem noch Monate dauern, bis die gesamte Logistik im Hintergrund wieder Tritt gefasst hat.

Die Ölembargos gegen Russland schaden Putin vermutlich weniger als gedacht. Die Russen suchen bereits neue Handelspartner. Mit Indien haben sie bereits einen gefunden. Ende März konnte man vernehmen, dass Indien russisches Öl mit einem Rabatt von 35 Dollar pro Barrel einkaufen kann. Offenbar kaufen Raffinerien in Indien beim russischen Öl-Riesen Rosneft zu Preisen, die unter 70 Dollar pro Barrel liegen könnten.

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Deutliche Preiskorrektur nach unten

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Am vergangenen Sonntag beschlossen die G7-Staaten ein Ölembargo gegen Russland. Diese verpflichteten sich dazu in Zukunft kein russisches Öl mehr zu beziehen. Nach einer solchen Meldung ist es normal, dass die Preise nach oben gehen – dies war aber nicht so. Im Verlauf vom gestrigen Tag sanken die Preise kontinuierlich. Der Grund dafür könnten weiterhin die Sorgen um eine weitere Abschwächung der Weltwirtschaft sein. China befindet sich aktuell immer noch im Lockdown und wie man anhand der Konjunkturdaten sehen kann, leidet das Land massiv daran. Der chinesische Aussenhandel hat einer der tiefsten Werte der letzten zwei Jahre erreicht. Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum verschlechtert sich wieder, weshalb auch die meisten Börsen gestern rote Zahlen notierten. Bereits letzte Woche wurden enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland, USA, Frankreich, Grossbritannien und China veröffentlicht.

Zudem sind die Hoffnungen auf ein EU-Ölembargo kleiner geworden. Nachdem Deutschland für ein solches Embargo war, waren die Hoffnungen gestiegen. Jedoch haben sich jetzt die Mitgliedsstaaten gemeldet, welche stark von russischem Öl abhängig sind. Ungarn kündigte dementsprechend an, ein EU-Ölembargo stoppen bzw. blockieren zu wollen.

Die Lage bleibt wie bis anhin angespannt…

Börsendaten 10.05.2022 

ICE-Gasoil Mai: $ 1’069.50

ICE-Brent Juli $ 104.68

NY-Rohöl WTI Juni $ 101.95

US-Dollar/CHF: 0.9919

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Ende der russischen Ölimporte

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Gestern haben sich die G7-Staaten auf ein Ende der russischen Ölimporte geeinigt. Diese verpflichten sich dazu, kein russisches Öl mehr zu importieren. Auch die EU droht mit einem Ölembargo gegen Russland. Deutschland hat sich bereits dazu geäussert und unterstützt solche Pläne. Die Wahrscheinlichkeit könnte somit gross sein, dass an der EU-Außenministerkonferenz, welche am 16. Mai stattfinden wird, ein solches Embargo entschieden wird. Für die Länder welche stark von russischem Öl abhängig sind, könnten Ausnahmeregelungen zustande kommen.

Die teils harten Lockdowns in China setzten sich weiterhin fort. Die Nachfrage sowie die Wirtschaft im Land werden dadurch massiv geschwächt. Dies zeigten zuletzt die nicht so erfreulichen Wirtschaftsdaten, welche letzte Woche veröffentlich worden sind. Der Welthandel wird, aufgrund der eingeschränkten Wirtschaftsleistungen des Landes, mitbelastet.

Die Ölpreise könnten demnach in den nächsten Tagen an einer massiven Volatilität leiden…

Börsendaten 09.05.2022 

ICE-Gasoil Mai: $ 1’147.50

ICE-Brent Juli $ 112.11

NY-Rohöl WTI Juni $ 109.42

US-Dollar/CHF: 0.9940

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Keine OPEC+ Überraschungen

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Nach den angekündigten Sanktionen von Europa gegen Gas und Öl-Importe aus Russland (Eine Entscheidung wird heute Freitag oder spätestens am Montag fallen, hört man aus Diplomatischen Quellen vor Ort), erwägt nun auch die USA neue Sanktionen zu beschliessen.

Die Sorgenfalten der Anleger hinterliessen tiefe Furchen in der sowieso bereits gezeichneten Stirn. Die Angebotslage bleibt weiterhin kritisch. Sollte das EU Embrago durchkommen, werden die Preise wohl nochmals mit Schwung durch die Decke gehen.

Nachdem die USA im März die Freigabe von 180 Millionen Barrell aus den strategischen Reserven bekannt gegeben hat, hat Washington nun kommuniziert die Vorräte mittel- und langfristig wieder aufzufüllen. „So wie wir bei der Entscheidung, aus unseren Notreserve zu schöpfen, überlegt und methodisch vorgegangen sind, müssen wir auch jetzt bei der Auffüllung der Vorräte ähnlich strategisch vorgehen, damit sie ihre Aufgabe erfüllen und für Abhilfe sorgen können, wenn sie am meisten gebraucht werden“, sagte US-Energieministerin Jennifer Granholm.

Der Plan sieht demnach offenbar vor, schon im kommenden Herbst einen ersten Rückkauf von 60 Millionen Barrel zu veranlassen. Der Lieferzeitraum werde dann allerdings erst im nächsten Jahr liegen, hiess es aus gut unterrichteten Kreisen. Auch müsse die Marktstruktur und Dynamik berücksichtigt werden. Insgesamt scheint der Rückkaufprozess über einen Zeitraum von etwa drei Jahren geplant zu sein.

Börsendaten 06.05.2022

ICE-Gasoil Mai: $ 1’176.75

ICE-Brent Juni $ 111.70

NY-Rohöl WTI Juni $ 109.03

US-Dollar/CHF: 0.9877

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Weiterer Preisanstieg wird immer wahrscheinlicher

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Gestern ein nicht ausschlaggebendes hin- und her an den Börsen beidseitig des Atlantiks. Die Schlussnotierungen lagen dann aber leicht höher, als wir in den Tag gestartet sind. Der erneute Aufwärtstrend, welcher sich Anfang letzter Woche aufgebaut hat, setzt sich also fort – wenn auch nicht mehr so dynamisch wie zu Beginn, sondern eher leicht stockend. Da man fast schon davon ausgehen kann, dass das neue Sanktionspaket von der EU gegenüber Russland angenommen wird, sollten wir uns auf einen verstärkten Aufwärtstrend gefasst machen.

Das letzte Sanktionspaket gegen Russland wurde ziemlich genau vor einem Monat beschlossen – wird auch wieder pünktlich bis Ende dieser Woche das Nächste erfolgen? Dies ist sehr wahrscheinlich. Im neusten Sanktionspaket geht es hauptsächlich um ein Embargo für russisches Öl, dabei geht es um ein vollständiges Einfuhrverbot für sämtliches russisches Öl, egal ob Seeweg oder Pipeline, ob Rohöl oder raffiniert. Zudem soll die russische Sberbank und zwei weitere grosse Banken von SWIFT abgekoppelt werden. Auch sollen Strafmassnahmen gehen hochrangige Offiziere und andere Einzelpersonen, die in Butscha Kriegsverbrechen begangen habe und die für die unmenschliche Belagerung der Stadt Mariupol verantwortlich sind, verhängt werden. Und zu guter Letzt sollen noch Sendefrequenzen in der EU, welche von grossen russischen Staatssendern genutzt werden, gestrichen werden.

Alle Zeichen zeigen auf Rot – oder in unserem Fall auf steigende Preise. Insofern das sechste Sanktionspaket der EU angenommen wird, werden wir mit grosser Sicherheit nächste Woche höhere Preise erwarten können. Aber wir können uns auch täuschen, die letzten Monate und Wochen haben immer wieder von neuem aufgezeigt, wie man mit seinen Vermutungen danebenliegen kann.

Börsendaten 05.05.2022 um 08:22h

ICE-Gasoil MAI: 1’220.75$
ICE-Brent JUN: 111.17$
NY-Rohöl WTI JUN: 108.65$
US-Dollar/CHF: 0.9739

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: EU ebnet Weg für Öl-Embargo

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Nachdem schon seit Wochen darüber diskutiert wurde, hat die EU-Kommission nun tatsächlich einen Vorschlag für einen neues Sanktionspaket gegen Russland vorgelegt. Dieser enthält, anders als bisher, auch ein Einfuhrverbot für russisches Öl. Allerdings soll dieses nicht sofort kommen. Der Kommissionsvorschlag sieht längere Übergangsfristen vor, um den Ländern Zeit zu geben, die Lieferstopps aufzufangen.

Konkret heisst das offenbar, dass das Einfuhrverbot für Rohöl erst nach einer Anlaufphase von sechs Monaten gelten soll. Für Ölprodukte soll dieser Übergangszeitraum sogar acht Monate betragen. Eine Rolle soll zudem spielen, ob Lieferungen per Pipeline oder per Schiff erfolgen. Ausnahmeregelungen sollen nur für die Slowakei und Ungarn gewährt werden. Vor allem aus Budapest hatte es zuletzt heftigen Widerstand gegen ein Öl-Embargo gegeben.

Es bleibt nun abzuwarten, ob die russlandfreundliche Regierung um Ungarns Staatschef Victor Orbán sich auf den Vorschlag der EU-Kommission einlässt. Damit die geplanten Sanktionen in Kraft treten können, müssen alle 27 Mitgliedsstaaten zustimmen. Schon heute sollen deshalb die Beratungen in Brüssel beginnen. Sollte aus den Hauptstädten kein Widerstand mehr kommen, könnte das Öl-Embargo noch diese Woche beschlossen werden.

Sollten die neuen Sanktionen tatsächlich durchgesetzt werden, würde dies nochmals explosiven Zündstoff für die Rohstoffbörsen liefern. Dem Weg nach oben sind dabei schon lange keine Grenzen mehr gesetzt.

Börsendaten 04.05.2022

ICE-Gasoil Mai: $ 1’200

ICE-Brent Juni $ 106.11

NY-Rohöl WTI Juni $ 103.67

US-Dollar/CHF: 0.9791

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Ängste werden grösser

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Gestern Abend zeigten wieder die Bullen was sie drauf haben. Um ca. 18 Uhr gab es beim Öl einen erneuten Aufschwung von mehr als 8 Fr. / 100 Liter – das innert einer Stunde. Grund dafür sind weiterhin die Befürchtungen, dass das sechste Sanktionspaket, welches voraussichtlich morgen vorgestellt wird, auch ein Ölembargo gegen Russland beinhaltet. Österreich, Polen und Deutschland unterstützen ein solches Embargo, Ungarn hingegen hat mit einem Veto gedroht. Ungarns Kanzleramtsminister Gulyas teilte in einer Fernsehsendung mit, dass die Lieferungen aus Russland im Moment niemand ersetzen könne. Auch sagte er, dass eine Umstellung mehrere Jahre andauern könne und dies besonders Unmengen an Geld kosten würde.

Vergangenen Samstag wurden die Wirtschaftsdaten aus China bekanntgegeben. Diese waren nicht so erfreulich und zeigten, wie sehr die harten Coronamassnahmen der Regierung die Wirtschaft und deren Konjunkturdaten am Land geschadet haben.

Die Marktteilnehmer sind aktuell sehr aufmerksam und warten gespannt auf den Entscheid der EU, welcher voraussichtlich morgen bekanntgegeben wird. So kann erneut eine hohe Volatilität auf dem Markt entstehen…

Börsendaten 03.05.2022

ICE-Gasoil Mai: $1’260.50

ICE-Brent Juli $ 107.14

NY-Rohöl WTI Juni $ 104.74

US-Dollar/CHF: 0.9782

Brenn- und Treibstoffnews von Oel-Pool: Fällt die EU am Mittwoch den Entscheid?

Eine Kurve zeigt auf einer digitalen Grafik die Schwankungen der Brenn- und Treibstoff-Preise

Nach dem Anstieg von letzter Woche, starten wir heute mit leicht tieferen Preisen in die neue Woche. Grund dafür sind die aktuellen Wirtschaftsdaten Chinas, welche durch die teils harten Lockdowns massiv geschwächt wurden. Die Daten wurden am vergangenen Samstag veröffentlicht und zeigen, wie sehr die Wirtschaft im Land im Moment leidet.

Die EU feilt weiterhin an einem sechsten Sanktionspaket, welches diesen Mittwoch veröffentlicht werden könnte. Die Sanktionen könnten gegen weitere Banken, darunter die grösste russische Bank (Sberbank), und den Energiehandel russlands verhängt werden. Nachdem Deutschland anfangs dagegen war, unterstützt sie unterdessen solche Pläne.

Der Abwärtsspielraum wurde durch die Befürchtungen begrenzt, dass die EU diese Woche den Entscheid über ein Ölembargo fallen könnte. Falls dies wirklich geschehen sollte, könnten die Preise erneut durch die Decke gehen und aktuelle Allzeithochs durchbrechen…

Börsendaten 02.05.2022

ICE-Gasoil Mai: $1’218.50

ICE-Brent Juli $ 106.17

NY-Rohöl WTI Juni $ 103.71

US-Dollar/CHF: 0.9733

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